+++ Golden Horn Investment – Fühlen Sie sich auch abgezockt?     +++ Achtung: Gefälschte Kaufangebote der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG    +++ Insolvenzeröffnung der „Santa Lucia“ Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG    +++ Warnung! Hunderte falsche Anlageportale    +++ Gawooni mit Hochzinsanleihe? Vorsicht!    +++ Die Entrade AG ist tot, es lebe die Entrade IO!    +++ WTA Finanz-Niederrhein Pleite - Forderungsanmeldung    +++ Mainkas Mahnung - Bloß nicht zahlen!    +++ Asictrader - das miese Spiel mit Kryptowährungen    +++ Aquila SolarINVEST III – oder wie man sein Geld mit erneuerbaren Energien verbrennt    +++ Der Jammer mit den Schiffsfonds – oder wie die Altersvorsorge absäuft    +++ E.P.T. - endlich der finale Akt!    +++ Level7 Holdings – Hauptsache Krypto und trotzdem nichts Wert     +++ Vorsicht! Falsche Rechtsabteilung Ihrer Hausbank    +++ BDSwiss - Rattenfänger für Fortgeschrittene    +++ Aktueller Bericht des E.P.T. Insolvenzverwalters    +++ Eco Energy Asia - Tränen aus dem Land des Lächelns +++    JohnAlan pleite - Insolvenzverwalter macht Gläubigern wenig Hoffnung +++    BKA warnt vor gefälschten Haftbefehlen! +++     Hauptversammlung der Entrade AG - Anleger gucken weiter in die Röhre +++    So verhalten Sie sich bei Werbeanrufen richtig! +++     Prothelis – Nichts ist in Ortung! +++

Aktuelles

Aktuelles und Wissenswertes

Investoren und Anleger, die in Zeiten niedriger Zinsen nach attraktiven Renditemöglichkeiten suchen, kommen zwangsläufig mit Produkten des sogenannten "Grauen Kapitalmarktes" in Berührung. Unternehmen und Einzelpersonen wählen den Graumarkt bewusst, um ihre Offerten einem breiten Anlagepublikum zugänglich zu machen. Grund dafür sind die sehr geringen Anforderungen an die Berichtspflicht des Anbieters. Bei einigen Produkten ist die Proskpekt- und Aufklärungspflicht bestenfalls rudimentär, bei anderen entfällt die Aufsicht und Regulierung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) völlig. Dies nutzen unseriöse Initiatoren und entwickeln in diesem nahezu idealen Umfeld fast täglich neue Investmentvehikel, um gutgläubige Investoren zu schädigen und um ihr Anlagekapital zu bringen.

Graumarktprodukte fallen häufig durch teils drastisch überhöhte Rendite- und/oder Zinsversprechungen, erfundene Sicherheiten, Unternehmenssitzen im aussereuropäischen Ausland oder Steueroasen und aggresiver Vermarktung auf.

Sofern Sie von solchen Vermarktungsstrategien betroffen sind oder Ihnen dubiose Finanzprodukte angeboten wurden, sollten Sie nicht nur die Finger von diesen lassen, sondern sich umgehend an Fachleute wie z.B. die Berater des DGD e.V. wenden, um mögliche Vermögensschäden zu vermeiden.

An dieser Stelle informieren wir Sie ständig und aktuell über Unternehmen und Produkte, die bereits in das Visier der BaFin geraten sind,  deren Produkte unseriös, zweifelhaft oder undurchschaubar erscheinen.

Mitglieder der Deutschen Gemeinschaft für Anleger- und Datenschutz e.V. (DGD e.V.) berichten aktuell von vergeblichen Bemühungen, die Verantwortlichen der Golden Horn Investment in Wemmel, Belgien zu erreichen. Alle Versuche, mit Mitarbeitern dort zu sprechen, enden in einer automatisierten Abwesenheitsansage unter der ehemals funktionierenden Telefonnummer... >> weiter lesen

Schon in den vergangenen Jahren hatten sich kriminelle Banden die „HSBC Trinkaus & Burkhardt AG“ als formelles Vehikel für ihre Betrügereien ausgesucht. Auch in diesen Tagen müssen wir wieder eine vermehrte Aktivität bei stümperhaft gefälschten Übernahmeangeboten für wertlose Aktien, vermeintlich durch die Düsseldorfer Grossbank, feststellen... >> weiter lesen

Aus aktuellem Anlass und zur allgemeinen Information teilen wir Ihnen mit, dass am 27.06.2019 das Insolvenzverfahren der „Santa Lucia“ Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG eröffnet wurde. Zum Insolvenzverwalter wurde ernannt Rechtsanwalt Dr. Hagen Freiherr von Diepenbroick. Beantragt wurde die Insolvenz bereits am 05.02.2019 beim Amtsgericht Hamburg... >> weiter lesen

Falsche Anlageportale, insbesondere im Bereich Forex/Binäre Optionen, sind der Deutschen Gesellschaft für Anleger und Datenschutz (DGD) schon lange bekannt, denn auch einige unsere Mitglieder wurden in der Vergangenheit zum Opfer. Die aktuelle Festnamenwelle, die es dank einer Recherche von SR und NDR sogar auf die A-Liste der öffentlichen Medien geschafft hat, soll nun Grund genug sein, dieses Thema zu beleuchten... >> weiter lesen

Auch die Gawooni Plc, die laut eigener Aussagen Standorte in Deutschland, England, Indien und Thailand unterhält, gerät wieder in den Fokus der Aufsichtsbehörden in Deutschland... >> weiter lesen

Von verschiedenen Stellen erreichten uns in den letzten Wochen wiederholt Informationen zu Anbahnungsversuchen falscher Anwaltskanzleien aus Spanien. Die Masche ist hierbei immer dieselbe...“ >> weiter lesen

Der König ist tot – Es lebe der König! So sollte der Titel dieses Updates eigentlich lauten. Aber nach kurzer Überlegung – und, um unseren Mitgliedern eine einfachere Verständnisbrücke zu bauen – haben wir uns für folgende, leicht abgewandelte Schlagzeile entschieden: „Die Entrade AG ist tot – Es lebe die Entrade IO!..“ >> weiter lesen

Mit der „WTA Finanz-Niedrrhein GmbH“ im beschaulichen Viersen am Niederrhein hat es einen weiteren Finanzdienstleister in den Abgrund gerissen. Am 02.01.2019 hat das Amtsgericht Mönchengladbach nach Antrag der Schuldnerin (der WTA GmbH) sowie eines früheren Antrags einer Gläubigerin das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Gesellschaft eröffnet... >> weiter lesen

Pünktlich zum Weihnachtsfest erreichen uns vermehrt besorgte Anfragen zu einer Mahnwelle der Firma „Mainkas Solution Group“. In den Schreiben, die als Absender die Firmierung „Mainkas Group“ mit Sitz im Mühlenhagen 268 in 20539 Hamburg tragen, werden unbescholtene Bürger aus der gesamten Republik zu Vergleichszahlungen aufgefordert, um die gerichtliche Zwangsvollstreckung zu vermeiden... >> weiter lesen

New York (Reuters) - Erwin und Franka (Namen geändert), beide überzeugte Crypto-Jünger, mussten im Januar feststellen, dass Ihre ‘Crypto-Wallet‘, die Geldbörse um Digitale Währungen wie beispielsweise Bitcoin zu speichern, gehackt und restlos gelehrt wurde. Die unbekannten Angreifer waren über Umwege in den Besitz des 40stelligen Zugangsschlüssels gelangt und konnten so den Diebstahl begehen... >> weiter lesen

Mit teils hochkrimineller Energie macht augenblicklich eine britisch/schottische Firma auch in Deutschland bei Fans des Kryptowährungs-Handels von sich reden. Die „Hellax Corp. LP“, mit angeblichem Sitz in Edinburgh, Schottland wendet sich über eine Trading Plattform namens „Asictrader“, an die hiesige Fan- und Zockergemeinde der Cryptocurrency Spekulanten. In vollmundigem und offensivem Ton wird dort behauptet, nicht nur eine der führenden internationalen Investmentfirmen zu sein, sondern auch mit den Größten der Branche förmlich auf Du-und-Du zu sein und in den Chefetagen der Big-Player wie Goldman Sachs, JPMorgan Chase und Wells Fargo nahezu täglich ein und aus zu gehen... >> weiter lesen

Eigentlich sollte der Solarfonds „Aquila SolarINVEST III GmbH & Co. KG“, der 2011 durch die Firma Aquila Capital emittiert und vertrieben wurde, ein Vorzeige- und Prestigeobjekt der französischen Stromgewinnung aus erneuerbaren Energien werden. Investiert wurden die eingeworbenen Anlegergelder in 2 schlüsselfertige „Premium Solarparks“, die im Südwesten Frankreichs, im beschaulichen Bordeaux liegen... >> weiter lesen

Ein lukratives Anlagevehikel – so auf jeden Fall stellten sich die Emittenten dieser Assetklasse es sich vor – sollten die in den 90er Jahren an fast jeder Strassenecke aufgelegten Schiffsfonds sein und die Anleger mit traumhaften Renditen überschütten. Da wurden plötzlich Vermittler in ihrem 1 – Mann – Büro zu wahren Fondsexperten und priesen Produkte mit solch schillernden Namen wie „MS Santa Clara“, „MS Santa Bella“, „MS Santa Felicita“ oder „MS Bona Vista“ an... >> weiter lesen

... Auch die ausgelobte Rendite, die bis zu fantastische 20% (und hier stapelt der Verfasser noch tief) betragen soll, erscheint in diesem Zusammenhang eher astronomisch als realistisch. Etwas klarer wird die Sache, wenn man erfährt, dass die Rendite natürlich nicht in Euro oder US-Dollar cash ausbezahlt wird, sondern in Form zusätzlicher Level 7 Security Tokens dem Kundenkonto gutgeschrieben wird... >> weiter lesen

Momentan erlebt eine altbekannte Betrugsmasche ihre Renaissance, deren Gefährlichkeit nicht zu unterschätzen ist. Bevorzugt ältere Mitbürger werden in diesen Tagen von der vermeintlichen Rechtsabteilung ihrer Hausbank angerufen und über eine anstehende Kontopfändung im niedrigen fünfstelligen Eurobetrag unterrichtet... >> weiter lesen

Als wäre der (höchstwahrscheinliche) Totalverlust der eingesetzten Anlagegelder nicht schon ärgerlich genug, scheint auch die Abwicklung des Konkurses der „E.P.T. Eurasia Property Trading N.V.“ durch die Insolvenzverwalter „Boels Zanders Advocaten“ in Venlo nur sehr schleppend voran zu gehen. Für Anleger, die in den Jahren 2010 bis 2014 zweistellige Millionenbeträge in den vorgeblichen Immobilienentwickler steckten, bleibt die aktuelle Situation damit natürlich alles andere als erfreulich... >> weiter lesen

Die ENTRADE Energiesysteme AG betreibt direkt oder indirekt Analgen im Bereich der Biomasse-Verstromung. ENTRADE ist sowohl national als auch international tätig. Nach eigenen Angaben beträgt das Gesamtinvestitionsvolumen im Anlagenbau 18,5 Mio. Euro... >> weiter lesen

Am 30.10.2017 hielt die Entrade AG ihre Hauptversammlung in Düsseldorf ab. Wer als Anleger und Anteilseigner an dieser Stelle auf eine positive Überraschung hofft, den müssen wir – mal wieder – enttäuschen... >> weiter lesen

Medienberichten zu Folge könnte der erste Airbus A380 Flugzeugfonds in Schieflage geraten. Derzeit soll das Flugzeug ungenutzt auf dem Flughafen von Tarbs-Lourdes in den französischen Pyrenäen herum stehen... >> weiter lesen

Ein fulminanter Start war es Ende des Jahres 2016, als die in Hongkong registrierte „Eco Energy Asia“ (OTC: EYTH) den lange ersehnten und von vielen Aktionären so erhofften Börsenstart vermeldete. Da konnte es die meisten Anteilseigner auch nicht schrecken, dass der Handelsstart an der am wenigsten regulierten „Börse“, dem „Over-the-Counter“ (OTC) Segment des elektronischen Handelssystems NASDAQ stattfand. Vorgesehen für kleine Nebenwerte, unbedeutende Anlagestrukturen und Pennystocks, zeigte sich die Aktie der Eco Energy in den ersten Monaten des elektronischen Handels dort nicht nur in fester Verfassung, sondern konnte bis Anfang 2017 deutlich zulegen und sogar Höchststände von knapp 8,00 USD erzielen... >> weiter lesen

Die Spatzen pfiffen es von den Dächern – die DGD e.V. hatte vermehrt darauf aufmerksam gemacht: Das Trauerspiel um die insolvente JohnAlan GmbH geht nun endlich in den letzten Akt. Biner Bähr, vor Jahren schon Insolvenzverwalter bei der TelDaFax, informierte mit Schreiben vom 15.09.2017 alle Gläubiger darüber, dass das Amtsgericht Düsseldorf das Insolvenzverfahren über die substanzlose JohnAlan GmbH eröffnet hat... >> weiter lesen

Die VCC International Corp. bezeichnet sich in Ihren Publikationen als „international tätige Venture Capital Gesellschaft mit Firmensitz in Florida“ und einer „Zweigniederlassung“ in Düsseldorf. Firmenzweck laut eigener Angabe ist die Beteiligung an „jungen Technologieunternehmen“ aus den Bereichen Bionik, Nanotechnologie und erneuerbare Energien... >> weiter lesen

Eigentlich hätte es ein durchaus interessantes Projekt werden können. Die „Prothelis Financial Holding Corp.“(PFH), gegründet und registriert im kanadischen Moncton, New Brunswick, mit ihrem scheinbar so innovativen GPS-Tracker „GRETA“. Hübsch bunt und ordentlich verpackt kommt das Ortungsgerät daher; das alles zu einem, so zumindest der Hersteller, sagenhaft günstigen Preis von rund 120 Euro... >> weiter lesen

Viele Anleger stossen im Laufe ihres Investorenlebens auf die verschiedensten Begriffe und Bezeichnungen, die im Zusammenhang mit ihrer aktuellen Anlage stehen. Ein Begriff, der dabei immer wieder auftaucht ist der Begriff der Nachrangabrede... >> weiter lesen

Aktuelle Warnungen und Mitteilungen der BaFin:

Juli 2019 - Aktuell, und trotz des schönen Wetters, befasst sich die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) mal wieder mit Personen und Firmen, die gegen Vorschriften des Wertpapierhandels und der Kreditvergabe verstoßen. Besonders hervorzuheben sind folgende Unternehmen und Einzelpersonen:

  • In eigener Sache warnt die BaFin vor gefälschten E-Mails, die angeblich von der BaFin an Privatpersonen versandt wurden und in denen aufgefordert wurde, unter Angabe persönlicher Daten, sich selbst gegenüber dem Institut zu legitimieren. Dies sei, so die Finanzaufsicht, natürlich nicht der Fall und Empfänger solcher Mails sollten auf keinen Fall dem darin enthaltenen Link folgen.
  • Herr Nikolaus Bode aus Bad Neuenahr wurde durch die BaFin aufgefordert, das ohne Genehmigung betriebene Kreditgeschäft aufzugeben. Bode hatte Kredite, unter anderem auch zur Abwendung möglicher Zwangsversteigerungen, an Privatpersonen angeboten.
  • Herr Vivek Khosla wurde aufgefordert, das unerlaubt betriebene Einlagengeschäft einzustellen und vereinnahmte Gelder unverzüglich abzuwickeln. Khosla hatte dem Publikum Privatdarlehensverträge mit unbedingtem Rückzahlungsversprechen angeboten.
  • Der AXON GmbH in Grasbrunn wurde die sofortige Einstellung des Finanzierungsleasings aufgegeben. Die AXON GmbH hatte die Verträge von der früheren AXON Leasing GmbH übernommen und damit ohne Genehmigung das Finanzleasinggeschäft betrieben.
  • Die Setonix Holding Ltd., die auch in Deutschland mit der Handelsplattform www.obsbit.com aktiv ist, muss die Vermittlung von Differenzkontrakten, sog. CFDs, umgehend einstellen, da damit unerlaubt das Einlagengeschäft betrieben wurde.
  • Das „Online-Sparbuch 2.0“, das von der MABA FinTech GmbH aus München angeboten wird, zog ebenfalls die Aufmerksamkeit der Regulierer auf sich. MABA protzte bei dem Sparbuch mit einem Zinssatz von über 5% p.a. und natürlich der unbedingten Rückzahlung der eingenommenen Gelder. Da das Produkt ohne die nötige Genehmigung betrieben wurde, muss MABA nun sämtliche Sparbücher rückabwickeln und die Guthaben an die Sparer zurück überweisen.
  • Besonders unangenehm fallen die „69 Brokers“ aus Birmingham auf. Nicht nur, dass die Firma aus dem Vereinigten Königreich in Deutschland Bankgeschäfte und Finanzdienstleistungen ohne Genehmigung der BaFin erbringen will, auch wird das Logo der BaFin, natürlich ohne deren Einverständnis, auf der Website der 69 Brokers genutzt; wahrscheinlich um Seriosität vorzugaukeln. Weiter vermutet die BaFin nach eigenen Angaben, dass die Firma das Logo auch bei der eigenen Korrespondenz mit Kunden und Interessenten nutzt. Hier ist höchste Vorsicht geboten.

Pünktlich zum Frühlingserwachen schmieden auch wieder Betrüger, Kriminelle und andere dubiose Gestalten an den Grauen Finanzmärkten ihre ganz eigenen Pläne, um an das Geld leichtgläubiger Mitbürger und Anleger zu kommen. Aus diesem Anlass warnt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) aktuell vor folgenden Firmen und Gruppierungen:

  • Der „GPay Ltd.“ untersagt die BaFin die grenzüberschreitende Anlageberatung und Eigenhandel. Die aus Slough in Grossbritanien stammende Gesellschaft hat u.a. auf Plattformen wie www.xtrader-fx.com, www.xtraderfx.com und www.xtraderfx.net sog. Differenzkontrakte (CFDs) auf Kryptowährungen, Rohstoffe und Aktien angeboten, ohne die erforderliche Genehmigung zu besitzen. GPay war auch unter dem Namen „cryptopoint“ aktiv.
  • Die Firma „The Cannabis Trader“ bietet angeblich durch Algorithmen automatisierten Handel auf CFDs von Cannabis Aktien an. Dazu wurden „Spekulanten“ gesucht, die über die Handelssoftware eben diese Aktien handeln sollen. Die App sei, so der Anbieter, kostenlos jedoch müsse eine Mindesteinlage von 250€ bzw. 500$ geleistet werden. Die BaFin weist darauf hin, dass weder die Rechtsform noch die Verantwortlichen der Betreiberseite bekannt sind und sie der Firma keine Genehmigung zum Betreiben von Bankgeschäften oder zur Erbringung von Finanzdienstleistungen erteilt hat.
  • Dasselbe gilt für die Firmierung „The Stock Master“. Hier wurden Interessierte mit unseriösen Gewinnversprechen zur Teilnahme verleitet. Aus 250$ sollte monatlich ein Gewinn von fast 13.000$ erzielt werden.
  • Der „Fremont Capital Ltd.“ gibt die BaFin auf, das unerlaubt betriebene Einlagengeschäft unverzüglich einzustellen und die eingeworbenen Gelder unverzüglich zurückzuerstatten. Fremont hatte über die Seite www.capfremont.com fremde Gelder als Einlagen eingesammelt.
  • Ebenfalls das Einlagengeschäft untersagt und die unbedingte Rückzahlung der Gelder hat die BaFin gegenüber der „Takeda Partners Ltd.“ angeordnet. Diese hatte über die Plattform www.bancdm.io Gelder zum Handel in Aktien, Währungen, Rohstoffen und ETFs erhalten.
  • Trotz Sommerflaute und beständig hohen Temperaturen erreichen uns aktuell wieder vermehrt Warnungen vor Unternehmungen des Grauen Kapitalmarktes durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). So unter anderen die Warnung vor der Online-Plattform „PWRTrade“ bzw. der „GN Management EOOD“ mit dem Hinweis, dass unerlaubt betriebene Einlagengeschäft einzustellen und abzuwickeln. Die PWRTrade betreibt unter der Internetadresse www.pwrtrade.co eine Handelsplattform für binäre Optionen. Den Aufsehern missfiel im Besonderen der ständige Betreiberwechsel der Plattform sowie die fehlende Erlaubnis für das Einlagengeschäft.
  • Ähnliches gilt für die frühere „Unique Global Investment GmbH“, die heute unter dem Namen „Unique Global Consulting (PTY) Ltd.“ mit Sitz in Johannesburg, Südafrika firmiert. Die Firma bot in Deutschland undurchsichtige Investmentpakete an und versprach gleichzeitig die uneingeschränkte Rückzahlung der Anlagegelder. Ausserdem, so die Angaben der Firma, würde man ständig mit der BaFin zusammenarbeiten um Vorgaben für die Website umzusetzen. Die Sperre der Seite beruhe auf der noch nicht erfolgten Freigabe durch die BaFin. Die Bafin erklärt dazu, dass sie weder mit dem Betreiber zusammen arbeite, noch das es in der Zukunft eine Freigabe der Plattform geben werde.
  • Die „Yering Deutschland GmbH“, die unter der Webadresse www.tankstellen.club Mitgliedschaften in einem Tankstellenclub gegen Bezahlung anbietet, wurde ebenfalls angewiesen dieses Geschäftsmodell unverzüglich einzustellen, da eine entsprechende Genehmigung der BaFin nicht vorliegt und auch nicht erteilt wird.
  • Die Betreiberin der „XMarkets“, die „Celestial Trading Ltd.“ scheint mit ihrer Namensgebung bewusst auf eine Verwechselung mit der von der Deutschen Bank betriebenen „X-markets“ Webpräsenz abzuzielen und den Eindruck erwecken zu wollen, dass die angebotenen Dienstleistungen wie FOREX-Handel und dem Dach der Deutschen Bank stattfinden. Auch verfügt die Celestial nicht über die notwendigen Genehmigungen der Aufsichtsbehörde. Also ist auch hier äusserste Vorsicht geboten.
  • Und bei den Einzelpersonen Christine Wagner (Landsberg), Ralf Wühler-Grauer (Mannheim), Matt O. Heinz (Köthen) und Özgün Göcer (Crypto.exchange GmbH, Berlin) untersagt die BaFin die unerlaubt betriebenen Einlagen- und Finanzkommissionsgeschäfte und ordnet deren Rückabwicklung an.
  •  Aufgrund der besonderen Umstände warnt nun auch das Bundeskriminalamt (BKA) vor einer neuen Betrugsmasche, die in den letzten Monaten in Deutschland verstärkt registriert wurde. Dabei ist die Masche nicht einmal so neu. Worum geht es? Betrüger versuchen, mit Hilfe gefälschter Haftbefehle nicht nur Angst zu verbreiten, sondern auch an das Geld entsprechend verunsicherter Bürger zu kommen. Kein Wunder wenn dem grundanständigen Mitbürger ein vermeintlich amtliches Schreiben ins Haus flattert, in dem er aufgefordert wird, umgehend einen teils fünfstelligen Betrag zu zahlen, oder andernfalls die nächsten Jahre bei Wasser und Brot in den Kerkern Istanbul´s zu darben. So geschehen im Sommer 2017 als erstmalig im Raum Hildesheim und Stuttgart betrügerische Schreiben auftauchten, die die Durchsetzung einer Geldstrafe von fast 30.000 Euro bei den Betroffenen forderten und ersatzweise mit der Vollstreckung eines Haftbefehls drohten. Polizei und Staatsanwaltschaft stellten zwar schnell fest, dass diese Forderungen völlig unberechtigt seien, warnten aber gleichzeitig davor, Kontakt zu den Gangstern aufzunehmen oder auch nur Teilbeträge zu zahlen. Die Fortsetzung dieser Abzockversuche fand dann im Dezember des letzten Jahres statt, als deutschlandweit gefälschte Haftbefehle angeblicher türkischer Gerichte auftauchten. Laut BKA werden den Empfängern Straftaten wie Geldwäsche, Kinderpornografie oder Verbindungen zu terroristischen Organisationen vorgeworfen. Eine zentrale Rolle spielt dabei eine Firma namens „Soraplex“, über die die Straftaten in der Türkei verübt worden seien. Ein Gerichtstermin in Istanbul wäre ebenfalls bereits anberaumt, und um die Ausführung des internationalen Haftbefehls zu verhindern ist unbedingt die Leistung einer Kaution in Höhe von mehr als 10.000 Euro nötig. Das BKA weisst darauf hin, dass die Schreiben auf den ersten Blick einen seriösen Eindruck machen, man aber keinesfalls darauf reagieren solle! Sofern Sie von solchen oder ähnlichen Betrugsversuchen betroffen sind, sollten Sie sich umgehend mit den Beratern der DGD e.V. in Verbindung setzen.
  • Aktuell erreicht uns eine Warnung der BaFin vor einem Geschäftsbetrieb, der sich "Barclays Partner Finance" nennt und nach eigenen Angaben einen Geschäftssitz in München haben soll. Von dort aus werden Kunden in ganz Deutschland fragwürdige Aktientauschgeschäfte angeboten. Weiterhin behauptet die "Barclays Partner Finance" ein von der BaFin zum Geschäftsbetrieb zugelassenes Institut zu sein. Das dementiert die BaFin  deutlich. Offensichtlich dient auch der gewählte Firmenname nur dazu, einen gewissen Grad an Seriosität vorgaukeln zu wollen; eine Verbindung zum Londoner Finanzinstitut "Barclays PLC" besteht nämlich nicht.
  • Die BaFin warnt aktuell vor Aktien der "Holmes Investment Properties PLC" (ISIN: GB00B61DTR94), die per unerlaubtem Cold Calling in Deutschland vertrieben werden. Die BaFin untersucht hier, ob irreführende Angaben im Rahmen der Kaufempfehlungen gemacht wurden.
  • Die BaFin warnt aktuell vor Aktien der "Uhr.de AG" (ISIN: DE000A14KN47), die an den Börsen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt a.M. und München gehandelt werden. Auch hier könnten bei Kaufempfehlungen Interessenskonflikte verschwiegen oder irreführende Angaben gemacht wurden sein.

- Weitere Infos zu diesen, wie auch zu anderen Recherchen finden Sie in unserem Forum.
- Eine Übersicht bearbeiteter Angelegenheiten finden Sie unter unseren: Referenzen.

>> Einladung zur Jahreshauptversammlung DGD e.V. 2019

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