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Anlegerschutz

Recherchen

Hier finden Sie eine Liste mit ausgesuchten Unternehmen - in der Regel Unternehmen und Emittenten des Grauen Kapitalmarktes - zu deren Produkten und Offerten Expertisen durch uns erstellt wurden. Je nach Umfang der Analyse erhalten Sie weiterführende Informationen durch einen Klick auf den "mehr" Button (Wir haben hier nur die wichtigsten Ergebnisse unserer Recherche-Arbeit aufgelistet; somit erhebt die Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit). Haben Sie zusätzliche Informationen zu einzelnen Firmen oder deren Anlageprodukten? Dann können Sie uns solche gerne im Forum oder per e-mail zur Verfügung stellen.

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  • Advanced Battery Technologies, Inc. (US) Die "Advanced Battery Technologies, Inc. (ABAT) hat sich auf die Produktion von wiederaufladbaren Polymer-Lithium-Ionen Akkumulatoren (PLI) spezialisiert. Zu der Produktpalette gehören Akkus für elektrisch betriebene Fahrzeuge und elektronische Geräte.
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    • Die "Advanced Battery Technolgies, Inc." wurde im Jahre 2002 im US-Bundesstaat New York als aufstrebendes Unternehmen für Batterietechnik gegründet. ABAT hatte es sich zum Ziel gesetzt, ein massgeblicher Zulieferer der Automobilindustrie zu werden, die bereits eine ansehnliche Produktpalette bei elektrische betriebenen Kraftfahrzeugen vorweisen konnte.
    • Neben dem Produktionsschwerpunkt wiederaufladbare Akkus sollten ebenfalls kleine und leichte Fahrzeuge wie PKW, Motorräder und Buggys produziert werden. Bei der Akkumulatorenproduktion setzt ABAT auf den modernen Standard der Polymer-Lithium-Ionen Technologie, die damals – aufgrund der hohen Produktionskosten – noch nicht die volle Wettbewerbsfähigkeit erreicht hatte. Die angekündigte, eigene Produktion von Fahrzeugen kam dagegen nie richtig in Gang.
    • Zu Beginn der Produktionstätigkeit erfreute sich ABAT einer positiven Aufmerksamkeit vieler Analysten und konnte dank wiederholter Kaufempfehlungen im Oktober 2007 sogar kurzfristig einen Aktienhöchststand von $7,17 erreichen. Danach waren die guten Zeiten allerdings recht schnell vorbei.
    • Ende 2011 suspendierte die NASDAQ die Aktie der Advanced Battery vom dortigen Handel. Daraufhin versuchte ABAT ein Listing im US-amerikanischen Freihandelssystem "OTC Markets" mit einem dauerhaften Kursniveau zwischen 25 und 75 US-Cents.
    • Seit Ende 2014 weist das OTC Markets System darauf hin, dass man zu ABAT keine Kurse mehr veröffentliche, da das Unternehmen für Investoren als "nicht vertrauenswürdig" eingestuft werde. Das liegt daran, dass ABAT sich in den letzten Jahren nicht an die geforderte Berichtstransparenz gehalten und keinerlei Geschäftsberichte veröffentlicht habe. Die letzte Bilanz für das 2. Quartal 2011 weist einen Umsatz von ca. $31.3 Mio. und einen Nettogewinn von $10,2 Mio. aus. (An bestimmten deutschen Marktplätzen findet davon unabhängig weiter eine Kursstellung statt)
    • Eine Einschätzung zu ABAT fällt an dieser Stelle äusserst schwer. So ungern wir den Begriff "Zockerpapier" verwenden, hier wäre er wohl angebracht. Ein Anteilseigner bei ABAT muss sich bewusst sein, dass der Aktienkurs lediglich von "Unternehmensnachrichten", die ABAT gezielt steuert, anhängig ist. Daneben gibt es eine überschaubare "Fangemeinde", die in einschlägigen Foren ebenfalls gezielt Stimmung – mal für, mal gegen – das Unternehmen macht. Zuverlässige oder belastbare Prognosen zur Kursentwicklung bei ABAT sind so gut wie unmöglich. Indes ist das Festhalten an bestehenden Positionen beim aktuellen Aktienkurs mit überschaubarem Risiko verbunden.

  • Alta Aerial Plc
  • Aquaorbis AG
  • Astelcom
  • ATD-Akustiktherm Le Mont-Sur-Lausanne SA (Schweiz) Die ATD-Akustiktherm entwickelt ein patentiertes, ganzheitliches System für Raumklima- und Akustik. Das vermarktete System soll eigenen Angaben zur Folge durch hohe Energieeffizienz, optimale Leistungsfähigkeit, Formschönheit und günstigere Anschaffungs- und Wartungskosten gegenüber kumulierten Einzellösungen überzeugen.
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    • Auch für die ATD-Akustiktherm gilt: Allgemein gültige oder objektiv nachvollziehbare Zahlen und Fakten gibt es nicht. Die Risikoeinschätzung bleibt daher eine überwiegend spekulative Prospektierung.
    • Das Unternehmen veröffentlicht keinerlei Bilanzen oder Kennzahlen bzw. macht diese nicht öffentlich zugänglich.
    • Die Darstellung der Produkte bzw. des vermarkteten Systems durch die ATD-Akustiktherm führt diesseits zu der Überzeugung, es mit einem durchaus attraktiven Geschäftsmodell zu tun zu haben. Die Produkte machen in einem momentan klimapolitisch sensiblen Umfeld Sinn und weisen offensichtliche Synergieeffekte zwischen Klima und Akustik in Räumen und Gebäuden auf.
    • Dagegen macht die angestrebte Kapitalerhöhung in ihrer angedachten Form nur wenig Sinn. Im Mai 2012 wurde die Aktionärsstruktur von einer augenscheinlichen Inhaber geführten Struktur auf eine Beteiligungsstruktur umgestellt. Aus 400 Anteilen zu je 1.000 CHF wurden 4.000.000 Anteile zu je 0,01 CHF. Dies dient lediglich der breiten Vermarktung in geringen Tranchen.
    • Aufgrund der überzeugenden Produkte erscheint dieses Vorgehen nicht nachvollziehbar. Die Deutsche Bank beauftragte die ATD-Akustiktherm im Jahre 2008 im Zuge der Komplettrenovierung ihrer Firmenzentrale in Frankfurt mit dem Einbau entsprechender Raumklimasysteme und war danach voll des Lobes für diese Produkte. Die DB nannte das ATD Raumklimasystem richtungsweisend und einzigartig. Nach dieser Expertise sollte es leicht sein, vom grössten Bankinstitut Deutschlands umfangreiche Kredite oder Wagniskapital zu professionellen Konditionen zu erhalten und nicht auf undurchsichtige Finanzmakler angewiesen zu sein.
    • Selbst der Versuch, das benötigte Kapital in Form von z.B. Crowdfunding zu generieren, erschiene uns einfacher und vor allen Dingen auch kostengünstiger möglich.
    • Der aktuelle Kurs liegt bei 1,24 CHF. Ein Taxe von 2,95 CHF zu einer Neuemission im Januar im Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) scheint ausgeschlossen – eben auch im Hinblick auf das Fehlen unternehmerischer Kennzahlen. Die FWB konnte auf Nachfrage ein geplantes IPO nicht verifizieren.
    • Von einer Investition wird unter diesen Voraussetzungen eher abgeraten.

  • AT&S, Austria Technologie & Systemtechnik AG (AT) Die AT&S gilt als einer der führenden europäischen Hersteller von hochkomplexen elektronischen Leiterplatten und damit als Schlüsselzulieferer für die mobile Telekommunikations-Industrie. Vertriebsschwerpunkte sind Europa, Indien und China.
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    • Die AT&S AG glänzt seit Anfang des Jahres mit immer neuen Kurshöchstständen innerhalb der letzten 3 Jahre. So kann der Anteilsschein der österreichischen Qualitätsschmiede für Leiterplatten seit Beginn des Jahres satte 60% Kurssteigerung verzeichnen; das allerdings ohne besondere Nachrichten, die diese Bewegung unterlegen könnten.
    • Der grösste "Umsatzgenerator" bei AT&S bleibt mit weitem Abstand der asiatische Markt und dort China. Mehr als 75% der gesamten Umsätze werden auf dem asiatischen Kontinent erzielt. Hier spielt sicherlich China die wichtigste Rolle, da das Reich der Mitte der grösste Zulieferer und Produzent bei mobiler Telekommunikation ist. Leiterplatten der HDI-Microvia-Technologie, wie sie AT&S produziert, finden hier reissenden Absatz.
    • Dementsprechend kann der österreichische Elektronikkonzern seine Unternehmensergebnisse seit einigen Jahren immer weiter steigern. Im Geschäftsjahr 2013/14 steigt der Umsatz gegenüber dem Vorjahr von €541,7 Mio. auf €589,9 Mio. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit zeigt dies noch deutlicher: Die Gewinne (EBIT) steigen im Jahresvergleich von €30,9 Mio. auf €53,9 Mio.
    • Die aktuellen Kennzahlen der AT&S Aktie stimmen durchweg positiv. Mit einem KGV von knapp unter 9 ist der Wert sicherlich nicht zu teuer und mit einem KBV von 1,0 scheint das Papier fair bewertet.
    • Ein wenig Vorsicht bleibt nach der rasanten Kursrallye aber geboten. Das Wirtschaftswachstum in Asien – und besonders in China – kühlt sich weiter ab. Zwar bleiben die Wachstumsraten der zweitgrössten Volkswirtschaft mit einem Plus von 7,4% beim BIP beachtlich, jedoch ist das das langsamste Wachstum seit 1990. Wir rechnen zwar mit weiteren Konjunkturprogrammen in China, allerdings könnte sich die Produktion mobiler Telekommunikation auch aufgrund der steigenden Sättigungsraten weltweit verlangsamen.
    • Nicht zu vergessen ist auch die Möglichkeit einer kurzfristigen Marktkorrektur. Die dank der ständigen Geldschwemmen aufgeblähten globalen Finanzmärkte positionieren sich förmlich für eine Gegenbewegung, die schon lange überfällig und bedingt auch wünschenswert ist.
    • In einem solchen Szenario würde auch der Anteilsschein der AT&S erhebliches Korrekturpotenzial aufweisen. Daher wäre es sinnvoll als Aktionär mit engen Trailing-Stops zu arbeiten, oder Gewinne nach solch substantiellen Kursanstiegen einfach mitzunehmen.

    • Die AT&S AG glänzt seit Anfang des Jahres mit immer neuen Kurshöchstständen innerhalb der letzten 3 Jahre. So kann der Anteilsschein der österreichischen Qualitätsschmiede für Leiterplatten seit Beginn des Jahres satte 60% Kurssteigerung verzeichnen; das allerdings ohne besondere Nachrichten, die diese Bewegung unterlegen könnten.
    • Der grösste "Umsatzgenerator" bei AT&S bleibt mit weitem Abstand der asiatische Markt und dort China. Mehr als 75% der gesamten Umsätze werden auf dem asiatischen Kontinent erzielt. Hier spielt sicherlich China die wichtigste Rolle, da das Reich der Mitte der grösste Zulieferer und Produzent bei mobiler Telekommunikation ist. Leiterplatten der HDI-Microvia-Technologie, wie sie AT&S produziert, finden hier reissenden Absatz.
    • Dementsprechend kann der österreichische Elektronikkonzern seine Unternehmensergebnisse seit einigen Jahren immer weiter steigern. Im Geschäftsjahr 2013/14 steigt der Umsatz gegenüber dem Vorjahr von €541,7 Mio. auf €589,9 Mio. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit zeigt dies noch deutlicher: Die Gewinne (EBIT) steigen im Jahresvergleich von €30,9 Mio. auf €53,9 Mio.
    • Die aktuellen Kennzahlen der AT&S Aktie stimmen durchweg positiv. Mit einem KGV von knapp unter 9 ist der Wert sicherlich nicht zu teuer und mit einem KBV von 1,0 scheint das Papier fair bewertet.
    • Ein wenig Vorsicht bleibt nach der rasanten Kursrallye aber geboten. Das Wirtschaftswachstum in Asien – und besonders in China – kühlt sich weiter ab. Zwar bleiben die Wachstumsraten der zweitgrössten Volkswirtschaft mit einem Plus von 7,4% beim BIP beachtlich, jedoch ist das das langsamste Wachstum seit 1990. Wir rechnen zwar mit weiteren Konjunkturprogrammen in China, allerdings könnte sich die Produktion mobiler Telekommunikation auch aufgrund der steigenden Sättigungsraten weltweit verlangsamen.
    • Nicht zu vergessen ist auch die Möglichkeit einer kurzfristigen Marktkorrektur. Die dank der ständigen Geldschwemmen aufgeblähten globalen Finanzmärkte positionieren sich förmlich für eine Gegenbewegung, die schon lange überfällig und bedingt auch wünschenswert ist.
    • In einem solchen Szenario würde auch der Anteilsschein der AT&S erhebliches Korrekturpotenzial aufweisen. Daher wäre es sinnvoll als Aktionär mit engen Trailing-Stops zu arbeiten, oder Gewinne nach solch substantiellen Kursanstiegen einfach mitzunehmen.

  • Bankhaus Partin
  • BK Oil AG (CHE) Die "BK Oil AG" (BK) wurde im Jahre 2007 mit dem Zweck des Erwerbs, der Verwaltung und Veräusserung von Anteilen an Unternehmen im In- und Ausland – im besonderen im Bereich der technischen Dienstleistungen der Öl- und Gasindustrie – in das Handelsregister des Kantons Basel-Landschaft (CHE) eingetragen.
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    • Die Geschäfte der BK waren zu Beginn der Unternehmenstätigkeit relativ breit aufgestellt. Neben klassischen Betriebsfeldern wie Öl- und Gasförderung gehörten auch Recycling und Reinigungsunternehmen zum Portfolio der BK.
    • In den Jahren 2008 und 2009 erfolgte die verstärkte Ausrichtung der BK Richtung Russland. Hier sah die Führungsspitze des Unternehmens die grössten Wachstumschancen der kommenden Jahre.
    • Anfang 2010 will sich BK komplett neu aufstellen. Es gibt substantielle Wechsel im Verwaltungsrat, das Gesellschaftskapital soll spürbar erhöht werden und die "Global Innovation Development Holding AG" (GIDAG) wird neuer Mehrheitseigner.
    • Zur Umsetzung der Kapitalerhöhung bedient sich das Unternehmen fortan dubioser Finanzvermittler, die zu deutlich überhöhten Preisen die Aktie der BK an Klein- und Kleinstanleger vermitteln.
    • Die im vorliegenden Fall erworbenen Aktien (Stück 16.775, Gesamtpreis €25.000 entspricht rund €1,49 je Anteilsschein) sind zu diesen Konditionen niemals gehandelt worden. Der aktuelle Aktienkurs der BK betrug zu jener Zeit bestenfalls €0,40.
    • Zur selben Zeit wurden von BK aussichtsreiche und umfängliche Beteiligungen an Russlandinvestitionen beworben und vage prospektiert. Allerdings trat zu keiner Zeit ein massgeblicher Erfolg mit diesen geplanten Beteiligungen ein.
    • Im Februar 2013 meldet die "BK Oil AG" beim zuständigen Gericht Konkurs an.
    • Ob und inwieweit Ansprüche der Gläubiger noch geltend gemacht werden können ist unklar. Gegebenenfalls ist hier eine Kontaktaufnahme mit dem Konkursverwalter sinnvoll.

  • Cargolifter
  • China BPIC Surveying Instruments AG (CHN) Nach eigenen Angaben ist die China BPIC einer der führenden Messgeräte-Hersteller in der Volksrepublik China. Neben standardisierten Produkten bietet man auch spezielle individuelle Lösungen im Bau- und Ingenieursbereich an.
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    • Hinweis: Zu diesem Unternehmen wären verlässliche Aussagen nur mit erheblichem finanziellem Aufwand, der nur geringsten wirtschaftlichen Nutzen hätte, möglich. Wir beschränken uns daher auf die wenigen öffentlich verfügbaren Parameter.
    • Seit 2012 werden die Aktien der China BPIC im Entry Standard (dem Segment mit den geringsten Regulierungsvorgaben) der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt. Durchlebt hat die Aktie in dieser Zeit vor allem unzählige neue Tiefststände. Nach einem kurzfristigen Hoch Anfang 2013 bei knapp unter 6,00 Euro fällt die Aktie bis Mitte 2015 auf ein historisches Tief bei unter 0,50 Euro und vernichtet damit fast 92% des Aktienwertes.
    • In den letzten 3 Wochen zieht die Notierung bei äusserst dünnen Umsätzen bis auf 1,34 Euro an. Das jedoch ohne erkennbare Gründe. Vermutlich findet auch hier ein sog. Ramping statt: Kleinanleger werden mit unhaltbaren Versprechen in das Papier „geredet“ und das meist über Telemarketing Firmen, die Kurssteigerungen und/oder Renditen in Aussicht stellen, die vermutlich nie erreicht werden.
    • Zwar behauptet China BPIC man habe in 2014 vor Steuern (EBITA) einen operativen Gewinn verbucht, bleibt aber einen Beweis in Form von z.B. testierten Bilanzen schuldig. Als Grund für die immer wieder verschobenen Ergebnisrechnungen gibt das Unternehmen interne Neubewertungen bestimmter Anlagen an – eine Entschuldigung wie sie häufig bei dubiosen Firmen vorkommt.
    • Für die „Investor Relations“ zeichnet in Deutschland die UBJ GmbH in Hamburg verantwortlich, die unter anderen auch Aktien der mittlerweile insolventen „Asian Bamboo AG“ an deutsche Kleinanleger vertrieb.
    • Aufgrund der wenigen objektiven Daten, die über die China BPIC verfügbar sind, und des äusserst engen und wenig liquiden Aktienumfeldes halten wir den Wert für ein hoch spekulatives Investment, das mit „Zockerpapier“ bestens umschrieben wäre. Von Aktienkäufen raten wir dringend ab.

  • Clemens GmbH, UBC Unternehmensberatung (DE) Nach eigenen Angaben handelt es sich bei der „UBC Unternehmensberatung Clemens GmbH“ um ein seit mehreren Generationen geführtes Familienunternehmen, das seinen Kunden seit 30 Jahren in unterschiedlichen wirtschaftlichen und steuerlichen „Fragestellungen“ zur Verfügung steht.
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    • Aufgefallen ist die UBC in jüngster Vergangenheit durch dubiose Rückkaufangebote für wertlose Aktien und Anteilsscheine genauso dubioser Firmen bzw. Firmenmänteln, die teilweise bereits in erster Instanz ihre Kunden und Anteilseigner durch die Bank mit der Ausgabe wertloser Beteiligungen betrogen und über den Tisch gezogen hatten.
    • Nach aussen stellt sich die UBC mit einer bunten Hochglanzbroschüre als seriöser Finanzdienstleister dar, der – wieder laut eigener Angabe – sich auf das Klientel „50 Plus“ fokussiert und diesem exklusive Dienstleistungen verspricht.
    • Eine dieser Dienstleistungen ist das Angebot wertlose Firmenbeteiligungen (in den Informationsunterlagen der Firma als „Bad Paper“ bezeichnet – gemeint ist hier aber wohl die Bezeichnung „Toxische Papiere“ da Bad Paper im angelsächsischen Sprachraum unbesicherte, zweit- und drittrangige Konsumentenkredite, die vom eigentlichen Kreditgeber (Banken) an sog. „Debit Collectors“ (private Aufkäufer) für einen Bruchteil des eigentlichen Kreditbetrages verkauft werden, bezeichnen) zu völlig unrealistischen Preisen zurückzukaufen.
    • Als Gründe für dieses überaus grosszügige Angebot nennt UBC seine Kontakte zu internationalen Vermögensverwaltern, Treuhändern und Unternehmensberatern. Diese verfolgen mit dem Kauf der völlig wertlosen Papieren angeblich ganz andere Interessen wie Bilanz oder Eigenkapital stärkende Massnahmen dritter Unternehmen. Allerdings ist dies mit wertlosen Papieren von grösstenteils nicht mehr existierenden Firmen nur schwerlich vorstellbar.
    • Und ganz umsonst ist die fast schon karitativ erscheinende Massnahme für den Kunden leider auch nicht. Auf den angebotenen Übernahmepreis von bis zu 90% (!) des ursprünglichen Einstandpreises muss der Interessent einen sog. „Eigenkapitalanteil“ in Höhe von noch einmal fast 20% (!) leisten. Dieser soll dann einer von UBC als „Festzinsanlage“ bezeichneten Anlageform zugeführt werden.
    • In den schriftlich formulierten Angeboten tritt die UBC GmbH formell als Anbieter dieser Festzinsanlage auf. Damit handelt es sich juristisch um ein erlaubnispflichtiges Einlagengeschäft nach § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 KWG. Die vereinnahmten Gelder sind in diesem Sinne „unbedingt rückzahlbare Gelder des Publikums“. Allerdings ist die UBC bei der BaFin gänzlich unbekannt und verfügt über keine der vorgeschriebenen Erlaubnisse.
    • Wir weisen dringend darauf hin, dass Firmen, die eine ähnliche Erlaubnisproblematik in der Vergangenheit aufwiesen, direkt nach Untersagung der Geschäfte durch die BaFin und der Anordnung der Rückzahlung der eingeworbenen Kundengelder, umgehend Konkurs anmeldeten, um sich so der Rückzahlung zu entziehen. In diesen Fällen waren die Kundengelder i.d.R. komplett verloren; für den Kunden bedeutet dies einen Totalverlust der Investition. Daher sollte die BaFin erst nach erfolgreicher Rückführung der Gelder an den Kunden eingeschaltet werden.
    • Ebenso dubios erscheint hier die Verwendung verschiedener Treuhänder. Schon geringe Zahlungen von weniger als 50.000 Euro werden auf 2 Treuhänder aufgeteilt. Das hat nur sehr wenig mit einem seriösen kaufmännischen Betrieb zu tun.
    • Wir raten mit allem Nachdruck von der Inanspruchnahme solcher Angebote ab.

  • Conergy AG (DE) Die Conergy AG mit Sitz in Hamburg ist ein Unternehmen der Solarbranche und produziert Solaranlagen für den Endverbraucher bis hin zu Megawatt-Stromparks.
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    • Die Conergy AG galt in ihrer Blütezeit als einer der Shootingstars am deutschen Solarhimmel. Stetig steigende Auftragszahlen führten zu fantastischen Wachstumsraten bei Produktion, Umsätzen und Gewinnen.
    • Mit Beginn der weltweiten „Solarkrise“ im Jahre 2010/11, verursacht durch Überkapazitäten und Preisdumping der grössten asiatischen Produzenten, bricht auch bei Conergy ein neue Ära an. Das Unternehmen schlittert von einer Krise in die nächste und versucht kurzfristig durch Personalabbau dem entgegen zu steuern. Leider nur mit mässigem Erfolg.
    • Im Jahre 2013 steht das Unternehmen am Abgrund und meldet Insolvenz an. Im Zuge der Liquidierung übernimmt der US-Finanzinvestor, die „Kawa Capital Management“, einen Grossteil der Produktion und der Belegschaft und rettet dadurch den einstigen Klassenprimus.
    • Und das scheint die richtige Entscheidung gewesen zu sein: Für das Jahr 2014 kann Conergy erstmals wieder steigende Umsätze im operativen Geschäft verbuchen. Laut eigenen Angaben steigen die Umsätze auf knapp 447 Mio. Euro. Zu weiteren Eckdaten macht Conergy keine Angaben.
    • Lediglich zur den produzierten Kapazitäten äussert sich der neue Vorstandschef Andrew de Pass gegenüber den Medien: Im Jahre 2014 habe man Grosskraftwerke mit einer Leistung von 300 Megawatt konzipiert und gebaut. Für 2015 habe man bereits jetzt Aufträge mit einer Gesamtkapazität von 4 Gigawatt vorliegen.
    • Sollte sich diese erstaunlich positive Entwicklung tatsächlich fortschreiben lassen, dürfte in naher Zukunft auch mit einer Rückkehr an deutsche Börsenplätze gerechnet werden. Inwiefern Anteilseigner der „alten“ Conergy AG auf bevorzugte Zuteilung von Anteilsscheinen hoffen können, bleibt reine Spekulation. Allerdings sollte jeder, der ein Engagement in Betracht zieht, genau prüfen ob die notwendigen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Geschäftsbetrieb tatsächlich gegeben sind.

  • Convisum Treuhand AG – Anlage 2018, 6,82% Kupon (AUT) Unbesicherte Unternehmensanleihe mit Laufzeit 2018 und Kupon 6,82%
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    • Grundsätzlich ist eine Expertise zu privaten und unbesicherten Firmenanleihen aufgrund von Struktur, Marktumfeld, Transparenz sowie Verifizierbarkeit weder sinnvoll noch möglich.
    • Die im Falle der Convisum Treuhand eingesammelten Gelder unterliegen keiner Verwendungsbindung. Es ist daher absolut unklar, für was die Gelder verwendet werden. Angaben der Emittentin sind in diesem Falle völlig unverbindlich.
    • Auch die Firmenstruktur spiegelt den typischen Schachtelcharakter von Firmen wider, die ihren Unternehmenszweck in erster Linie auf das Beschaffen und Verwerten von Anlegergeldern abstellen. Der Hauptsitz (bzw. die als vermeintliche Hauptniederlassung angegebene Adresse) der Convisum befindet sich im Kanton Zürich in der Schweiz, die Verkaufsniederlassung in Frankfurt am Main und gehandelt wird die Anleihe am Dritter Markt der Wiener Wertpapierbörse. Der Dritte Markt in Wien ist ein kaum geregelter OTC-Markt mit geringen Zugangsvoraussetzungen für Emittenten. Diese Konstruktion wurde sicherlich auch gewählt, um Rechte der Anleihekäufer auszuhebeln und hohen Prospekt- und Regulierungsansprüchen in Deutschland zu entgehen.
    • Es gibt für den Erwerber der Anleihe praktisch keinerlei Kontrollmöglichkeiten. Er ist hier ausschliesslich auf Angaben der Emittentin angewiesen.
    • Der ausgelobte Kupon in Höhe von knapp 7% scheint unrealistisch hoch und wohl eher aus Verkaufsgründen gewählt. Hohe, seriöse Renditen bei Unternehmensanleihen liegen in Deutschland zur Zeit bei nicht mehr als 4,5%.
    • Es ist unbekannt ob in 2014 und 2015 die versprochene Rendite ganz oder teilweise bedient wurde.
    • Unserer Einschätzung nach dürfte das Geschäftsfeld „Fussballgolf“, für das die Einnahmen aus dieser Anleihe Verwendung finden sollen, weit weniger profitabel sein als von Convisum angegeben wird. Dasselbe gilt für die Wachstumsaussichten; diese werden sich eher nicht im zweistelligen Bereich bewegen.
    • Das Risiko dieser Anleihe ist für den Investor ein möglicher Totalverlust des eingesetzten Kapitals, da er sich mit dem Anleihekauf dem Emittentenrisiko in Form der Insolvenz u.ä. uneingeschränkt aussetzt. In diesem Fall besteht für den Gläubiger keinerlei Rechtsanspruch auf Rückzahlung des eingesetzten Kapitals.
    • Wir raten dringend von einem Kauf dieser Anleihe ab. Positive Renditeaussichten sehen wir nicht.

  • Consido AG
  • CRESCES Technologie GmbH & Co. KGaA (DE) Die „CRESCES Technologie GmbH & Co. KGaA“ ist eine Unternehmens- bzw. Investorengruppe, die sich an jungen Unternehmen finanziell beteiligt. Favorisierte Sektoren waren Life-Science, Energy, Engineering und Medien.
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    • Bei der „CRESCES Technologie GmbH & Co. KGaA“ scheint es sich um eine eher dubiose Beteiligungsfirma zu handeln. Nach eigenen Angaben habe man mehrstellige Millionenbeträge in junge, aufstrebende Unternehmen, im Besonderen im Medienbereich, investiert. Die Recherche hier ergab, dass es sich dabei um unbekannte und unbedeutende Kleinstunternehmen handelte, deren Geschäftsführungen meist überdurchschnittlich finanziell von diesen „Beteiligungen“ bzw. Übernahmen profitieren konnten. Inwiefern enge persönliche Verflechtungen zwischen der CRESCES GmbH und diesen Firmen bestehen ist unbekannt, wird aber für wahrscheinlich gehalten.
    • Bereits vor mehr als 5 Jahren, als CRESCES den ersten Aktienprospekt veröffentlichte und auch der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) vorlegte, gab es erste Gerüchte, dass es sich bei der CRESCES um ein Mantelunternehmen handeln könnte, dessen Zweck lediglich der Vertrieb nahezu wertloser Anteilsscheine bei Kleinanlegern sein könnte.
    • In den folgenden Jahren blieb es grösstenteils bei vollmundigen Versprechen und Ankündigungen ohne substanziellen Gehalt. Am 06.08.2014 stellte das Unternehmen unter dem Aktenzeichen 504 IN 151/14 beim Amtsgericht Düsseldorf Insolvenzantrag. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Rechtsanwalt Dr. Paul Fink, Düsseldorf bestellt.
    • Gläubiger sollten versuchen, über den Insolvenzverwalter ihre Ansprüche ganz oder teilweise geltend zu machen. Die Aussichten auf Rückzahlungen evtl. Investitionen dürften ausgesprochen gering sein.

  • DCM Renditefonds 13
  • DigiTar, Inc. (US) Nach eigenen Angaben ist Digitar ein Anbieter für Sicherheits- und Verschlüsselungstechniken auf dem Gebiet der elektronischen Kommunikation sowie Anbieter von Inhouse-Organisationssystemen.
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    • Wichtiger Hinweis: Aufgrund der so gut wie nicht vorhandenen Informationen zu der Firma DigiTar Inc., ist eine verlässliche, objektive Expertise nur mit erheblichem finanziellen Aufwand zu gewährleisten. Dieser stünde in absolut keinem Verhältnis zum möglichen Nutzen. Wir beziehen uns deshalb hier nur auf die wenigen zugänglichen Daten im Zusammenhang mit der oben näher bezeichneten Firma.
    • Die Webpräsenz der Digitar Inc. macht einen durchaus professionellen Eindruck. Die angebotenen Produkte bzw. Dienstleistungen – überwiegend handelt es sich dabei um Dienstleistungen rund um sicheres Email-Hosting, Email-Verkehr und Online Sicherheitslösungen – werden nicht weiter erklärt, Preisangebote werden nicht gemacht und eine Kontaktaufnahme ist ausschliesslich über Email möglich. Für eine Firma, die sich selbst als weltweit operierendes Unternehmen mit Niederlassungen in Nordamerika, Asien und Europa bezeichnet, eine höchst ungewöhnliche Strategie.
    • Ebenso unseriös wirken die sich widersprechenden Angaben zu den Firmenniederlassungen. In keinem der angegebenen US-Bundesstaaten – mit Ausnahme von Idaho – ist die Firma bekannt oder ansässig. Das Selbe gilt für Repräsentanzen in Europa und Asien. Eine deutsche Seite ist nicht verfügbar.
    • In Boise, Idaho befindet sich nach eigenen Angaben der Hauptsitz des Unternehmens. Dort ist die Firma tatsächlich seit März 2014 im Firmenregister eingetragen. Der Firmensitz befindet sich in einer ca. 200m² grossen Doppelhaushälfte, die der Holdinggesellschaft „Berkshire Hathaway“ gehört und zum Verkauf steht.
    • Aus dem für das Jahr 2014 eingereichten Jahresbericht geht hervor, dass weder Umsätze noch jedwede Erlöse erzielt wurden.
    • Bei der Eintragung in das Firmenregister wurden 400 Mio. (!) Aktien autorisiert. Das lässt auf übliche und bekannte „Geldbeschaffungsmantelfirmen“ schliessen, die ihren Anlegern überteuerte und meist wertlose Anteilsscheine für viel Geld „andrehen“.
    • Digitar gibt an, auch in der Schweiz eine Firmenniederlassung zu betreiben. Tatsächlich aber wurde eine Firma namens „DgiTar AG“ bereits im Jahre 2010 aus dem Handelsregister des Kantons Zug gelöscht. Sofern Digitar tatsächlich eine „Firma“ in der Schweiz unterhält scheint die Wahrscheinlichkeit gross, dass es sich hierbei nur um eine Briefkastenfirma ohne ordentliche Registrierung handelt.
    • Alles in allem gehen wir davon aus, dass es sich bei der Digitar um unseriöse Geldbeschaffung mit ggf. betrügerischem Hintergrund handelt. Von Investitionen oder Firmenbeteiligungen bei Digitar raten wir nachdrücklich ab.

  • Doob Group (DE) Die Doob Group AG ist eine mit Hauptsitz in Düsseldorf ansässige Technologiefirma, die fast ausschliesslich im Bereich des 3D-Druckes tätig ist. Eigenen Angaben zufolge verfügt Doob über Niederlassungen in Berlin, New York, Los Angeles und Tokio.
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    • Auch die „Doob Group AG“ präsentiert sich gegenüber Investoren als auf bunt und Hochglanz aufgehübschtes Unternehmen aus der Technologiebranche. Aus den verfügbaren Informationen ergibt sich, dass Doob fast ausschliesslich mit dem 3D-Druck von Personen im Retailbereich versucht, Geld zu verdienen. Kleinere kommerzielle Projekte tragen eher nicht zu nennenswerten Umsatzerlösen bei.
    • Auf den ersten Blick erscheint das Geschäftsfeld von Doob, die Erstellung von 3D-Druckprodukten, durchaus lukrativ. Da die Ausrichtung zum weitaus grössten Teil aber nur auf den Druck persönlichere Avatare und eigener Abbildungen beschränkt ist und keine nachhaltige Durchdringung industrieller Bereiche erkennbar ist, relativiert sich die Profitabilität der Firma erheblich.
    • Das zeigt sich überdeutlich in der vorliegenden Gewinn- und Verlustrechnung für die Jahre 2013/14. Erlöse stehen in keinem Verhältnis zu den Aufwendungen. Alleine der Personalaufwand von weit mehr als 500.000 Euro bei Umsatzerlösen von knapp über 130.000 Euro ist in keiner Weise zu rechtfertigen. Da erscheint der Jahresfehlbetrag in 2014 von gut 1,1 Mio. Euro schon als logische Konsequenz.
    • Auch die weiteren Aussichten für den 3D-Drucker aus Düsseldorf fallen wenig rosig aus. Im Bereich des 3D-Druckes gibt es einfach zu viele Mitbewerber, die sich zum grössten Teil auch schon bei gewerblichen Kunden mit ihrem durchaus attraktiven Produktportfolio etabliert haben. Gegen diese Konkurrenz dürfte Doob mit seinem Angebot noch keine richtige Antwort gefunden haben. Daher erwarten wir auch für das Geschäftsjahr 2015 nach wie vor nur geringe Umsatzerlöse, die kaum über denen aus dem Vorjahr liegen dürften.
    • Auffallend war für uns auch die Informationspolitik des Unternehmens gegenüber seinen Investoren. Ende 2014 propagiert die Doob AG mit Nachdruck einen vermeintlich weiteren Meilenstein in ihrer Expansionsstrategie: Der Elektronikhändler „Euronics“ sei als Kooperationspartner gewonnen wurden. Euronics habe die Bedeutung der von Doob angebotenen 3D-Drucktechnik erkannt und ab sofort in 2 seiner XXL-Filialen mobile 3D-Drucker von Doob aufgestellt. Kunden hätten die Möglichkeit in diesen Filialen die Geräte zu nutzen und für bis zu 179,00 Euro dem eigenen Abbild entsprechende Replikanten zu erstellen. Auf Nachfrage erklärte Euronics, dass es sich hierbei lediglich um eine Weihnachtsaktion im Jahre 2014 handelte; weitere Aktionen dieser Art seien nicht geplant!
    • Bei dem vereinbarten schuldrechtlichen Agio handelt es sich erkennbar nur um den Versuch, der Gesellschaft weitere Mittel zuzuführen, die über nennwertlose Aktien niemals zu realisieren gewesen wären. Da es sich um eine frei gestaltbare Vertragsvereinbarung handelt, kann von der Höhe des Agios nicht zwingend auf seine Rechtmässigkeit geschlossen werden. Eventuell könnte es Sinn machen, die Vereinnahme des schuldrechtlichen Agios unter anderen handels- oder aktienrechtlichen Gesichtspunkten zu prüfen.
    • Über die vermeintlich führenden Köpfe der Doob Group AG und deren Aktionärsstruktur können hier keine verlässlichen Angaben gemacht werden, da zu deren Verifizierung notwendige Daten und Parameter öffentlich nicht zugänglich sind. Allerdings ergibt sich aus der umläufigen Darstellung des Unternehmens sowie dessen aktuellen Kennzahlen möglicherweise eine noch nicht offensichtliche Insolvenzgefahr.

  • Entrade AG Die ENTRADE Energiesysteme AG betreibt direkt oder indirekt Analgen im Bereich der Biomasse-Verstromung. ENTRADE ist sowohl national als auch international tätig. Nach eigenen Angaben beträgt das Gesamtinvestitionsvolumen im Anlagenbau 18,5 Mio. Euro.
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    Es gibt im öffentlichen Informationsraum ausgesprochen viele Informationen zu der "ENTRADE Energiesysteme AG". Leider sind diese Informationen so unterschiedlich und suspekt wie sie vielfältig sind.
    Die schillerndste Gestalt hinter dem Unternehmen ist wohl Emmanuel Graf Beissel von Gymnich, der neben dem Aufsichtsratsposten bei ENTRADE in diversen anderen, nicht börsennotierten Aktiengesellschaften eine führende Rolle spielt. Bekannt wurde er, als er mit dem Börsengang seiner "Entrade Capital PLC" kläglich scheiterte und erhebliches Aktienkapital vernichtete. Davor hatte er so revolutionäre und erfolgversprechende Ideen wie das Herstellen und den Verkauf von Sprudelwasser und Kunststoffflaschen.
    Auffallend sind bei der ENTRADE die zahlreichen Verstrickungen, Beteiligungen und Übernahmen anderer, kleinerer Firmen, deren Nutzen sich nicht wirklich erschliesst, aber von der Firmenleitung als wichtig, richtungsweisend und teils ungeheuer bedeutend kommuniziert wird. Auch ist man bei ENTRADE nicht wirklich daran interessiert hier Licht in das Dunkel dieser Transaktionen zu bringen.
    In der Bilanz des Jahres 2013 werden dagegen 4 Beteiligungen (3 zu jeweils 100% und 1 zu 90%) an komplett defizitären Unternehmen ausgewiesen. Wie diese Konstrukte für ENTRADE auch nur ansatzweise hilfreich sein könnten, erkennen wir nicht wirklich.
    Auch bei den Details zu seinen Produkten gibt sich das Unternehmen eher zugeknöpft. Es gebe einen Generator, E3 genannt, der der Blockbuster bei ENTRADE sein soll und idealerweise für strukturschwache Länder in Afrika gedacht sei. Da passt die Nachricht über einen milliardenschweren Auftrag aus Nigeria gut ins Bild, der aber auch nicht weiter verifiziert wird.
    Seit Jahren verspricht ENTRADE einen "Börsengang". Dieser war wohl erst in Frankfurt, dann in Stuttgart, dann an der skandinavischen Gemeinschaftsplattform NASDAQ OMX geplant und fand natürlich niemals statt. Der nächste Anlauf, so das Unternehmen sei nun für den Sommer 2015 an der US-amerikanischen NASDAQ geplant.
    Anleger berichten, dass sie weiterhin von dubiosen Telefonverkäufern kontaktiert werden und ihnen Aktien der ENTRADE für fast 20 Euro angeboten werden. Dieser Preis entbehrt jeder kalkulatorischen Grundlage und darf getrost als Fantasiepreis (übrigens wie alle anderen Preise schon davor) angesehen werden. Angeblich bietet das Unternehmen allen Aktionären aufgrund der Verzögerung beim Börsenlisting einen Rückkauf der Anteilsscheine an. Betroffene sollten diese Möglichkeit ernsthaft prüfen, um ihr eingesetztes Kapital vor einem möglichen Totalverlust zu schützen. (Stand 2015)

    • Update Oktober 2015: Es gibt aktuell zur Entrade AG nur wenig Neues zu berichten. Neben der allgegenwärtigen Mär des Börsenganges hat Entrade seinen sagenhaften Generator E3 nun angeblich mit einer Energierückgewinnung ausgestattet. So soll überschüssige Energie in Kälte umgewandelt werden; als revolutionär neuer Brennstoff sollen Schalen von Haselnüssen und Sonnenblumenkernen verwendet werden. Wie hoch der Bedarf an diesen Schalen ist, sollte sich jeder Interessierte selber ausrechnen und bewerten. Der angekündigte Börsengang in Stockholm ist – erwartungsgemäss – immer noch nicht realisiert. Angeblich will die Firma nun versuchen, über den "Nasdaq Private Market" in New York, rund 28 Mio. USD bei privaten Investoren einzusammeln. Warum es nun unbedingt New York sein muss bleibt völlig unklar, ebenso der Emissionspreis. Verlässliche Umsatzzahlen gibt es nicht. Lediglich hochtrabende Prognosen: So soll der Umsatz wie man vorgibt von derzeit 5 auf über 100 Mio. Euro in den nächsten 2 Jahren gesteigert werden. Summa summarum bleibt es bei der Entrade AG bei gefährlich heisser Luft; eine wirklich erfolgreiche und im 100 Mio. Euro Umsatzbereich angesiedelte Geschäftstätigkeit lässt sich nicht erkennen und auch nicht erwarten (zur Information: Der Jahresüberschuss in 2014 belief sich auf knapp über 5.000 Euro!!!) Der Rat an Investoren kann daher nur lauten: Finger weg und auf bessere Angebote warten!
    • Die schillerndste Gestalt hinter dem Unternehmen ist wohl Emmanuel Graf Beissel von Gymnich, der neben dem Aufsichtsratsposten bei ENTRADE in diversen anderen, nicht börsennotierten Aktiengesellschaften eine führende Rolle spielt. Bekannt wurde er, als er mit dem Börsengang seiner "Entrade Capital PLC" kläglich scheiterte und erhebliches Aktienkapital vernichtete. Davor hatte er so revolutionäre und erfolgversprechende Ideen wie das Herstellen und den Verkauf von Sprudelwasser und Kunststoffflaschen.
    • Auffallend sind bei der ENTRADE die zahlreichen Verstrickungen, Beteiligungen und Übernahmen anderer, kleinerer Firmen, deren Nutzen sich nicht wirklich erschliesst, aber von der Firmenleitung als wichtig, richtungsweisend und teils ungeheuer bedeutend kommuniziert wird. Auch ist man bei ENTRADE nicht wirklich daran interessiert hier Licht in das Dunkel dieser Transaktionen zu bringen.
    • In der Bilanz des Jahres 2013 werden dagegen 4 Beteiligungen (3 zu jeweils 100% und 1 zu 90%) an komplett defizitären Unternehmen ausgewiesen. Wie diese Konstrukte für ENTRADE auch nur ansatzweise hilfreich sein könnten, erkennen wir nicht wirklich.
    • Auch bei den Details zu seinen Produkten gibt sich das Unternehmen eher zugeknöpft. Es gebe einen Generator, E3 genannt, der der Blockbuster bei ENTRADE sein soll und idealerweise für strukturschwache Länder in Afrika gedacht sei. Da passt die Nachricht über einen milliardenschweren Auftrag aus Nigeria gut ins Bild, der aber auch nicht weiter verifiziert wird.
    • Seit Jahren verspricht ENTRADE einen "Börsengang". Dieser war wohl erst in Frankfurt, dann in Stuttgart, dann an der skandinavischen Gemeinschaftsplattform NASDAQ OMX geplant und fand natürlich niemals statt. Der nächste Anlauf, so das Unternehmen sei nun für den Sommer 2015 an der US-amerikanischen NASDAQ geplant.
    • Anleger berichten, dass sie weiterhin von dubiosen Telefonverkäufern kontaktiert werden und ihnen Aktien der ENTRADE für fast 20 Euro angeboten werden. Dieser Preis entbehrt jeder kalkulatorischen Grundlage und darf getrost als Fantasiepreis (übrigens wie alle anderen Preise schon davor) angesehen werden. Angeblich bietet das Unternehmen allen Aktionären aufgrund der Verzögerung beim Börsenlisting einen Rückkauf der Anteilsscheine an. Betroffene sollten diese Möglichkeit ernsthaft prüfen, um ihr eingesetztes Kapital vor einem möglichen Totalverlust zu schützen.

    • Es gibt im öffentlichen Informationsraum ausgesprochen viele Informationen zu der "ENTRADE Energiesysteme AG". Leider sind diese Informationen so unterschiedlich und suspekt wie sie vielfältig sind.
    • Die schillerndste Gestalt hinter dem Unternehmen ist wohl Emmanuel Graf Beissel von Gymnich, der neben dem Aufsichtsratsposten bei ENTRADE in diversen anderen, nicht börsennotierten Aktiengesellschaften eine führende Rolle spielt. Bekannt wurde er, als er mit dem Börsengang seiner "Entrade Capital PLC" kläglich scheiterte und erhebliches Aktienkapital vernichtete. Davor hatte er so revolutionäre und erfolgversprechende Ideen wie das Herstellen und den Verkauf von Sprudelwasser und Kunststoffflaschen.
    • Auffallend sind bei der ENTRADE die zahlreichen Verstrickungen, Beteiligungen und Übernahmen anderer, kleinerer Firmen, deren Nutzen sich nicht wirklich erschliesst, aber von der Firmenleitung als wichtig, richtungsweisend und teils ungeheuer bedeutend kommuniziert wird. Auch ist man bei ENTRADE nicht wirklich daran interessiert hier Licht in das Dunkel dieser Transaktionen zu bringen.
    • In der Bilanz des Jahres 2013 werden dagegen 4 Beteiligungen (3 zu jeweils 100% und 1 zu 90%) an komplett verlustigen Unternehmen ausgewiesen. Wie diese Konstrukte für ENTRADE auch nur ansatzweise hilfreich sein könnten, erkennen wir nicht wirklich.
    • Wir haben die oben angeführten Informationen aus unserem ersten Report im März 2015 übernommen und hier noch einmal aufgeführt, da sie weiterhin mehr als aktuell sind.
    • Auf gute Neuigkeiten dürfen Anleger getrost weiter warten. Schon die "News" über den Handelsstart am "NASDAQ Private Market" wird – genauer betrachtet – zur Hiobsbotschaft. Aus dem mit lautem Getöse gefeierten Handelsstart im September ist nun ein sog. "Probebetrieb" geworden, der angeblich "erfolgreich" verlief und nun in nicht näher bezeichneter Weise fortgeführt werden soll. Die Bitte an die Anteilseigner ihre Aktien zu "grossen" Orders zu bündeln, um diese besser verkaufen zu können spricht ebenfalls Bände. Auf Anleger-Deutsch bedeutet das nichts anderes, als ein nicht vorhandenes Interesse möglicher institutioneller Geldgeber. Damit kann das NASDAQ Abenteuer der Entrade als gescheitert betrachtet werden.
    • Nach eigenen Angaben engagiert sich das Unternehmen zur Zeit auf unzähligen kleinen und offensichtlich wenig profitablen "Baustellen". Damit setzen die Verantwortlichen der Entrade AG ihr altbekanntes Verhalten fort und setzen auf unbedeutende Projekte ohne jeden Marketingnutzen. Ein Bündeln der Kräfte und die Konzentration auf ein oder zwei vielversprechende Wachstumsmärkte ist damit nicht mehr möglich.
    • Aktuelle "Marketingbemühungen", wie sie durch Pressemitteilungen oder direkte Ansprachen an interessierte Investoren zur Zeit stattfinden, dienen augenscheinlich nur dem Einwerben leichtgläubiger Kunden und deren Kapital. Inwieweit hier gegen gesetzliche Regelungen verstossen wird, müsste ggf. gesondert strafrechtlich betrachtet werden.
    • Entsprechend desaströs dürften die kommenden – sofern sie veröffentlicht werden – Unternehmenskennzahlen sein. Wir gehen hier von weiter ausgeprägten defizitären Tendenzen aus. Renditen in Form von Dividendenzahlungen oder tatsächlichen Kurssteigerungen halten wir in den nächsten Jahren für ausgeschlossen.
    • In diesem Licht erscheint die geplante Kapitalerhöhung und das damit verbundene Bezugsangebot für Anteilsscheine in der aktuellen Höhe als reine Frechheit. Jeder Anleger, der sich für weitere Aktien dieses Unternehmens entscheidet, sollte diese bereits zum Kauf als Totalverlust abschreiben.

  • Entrade AG (Update: Hauptversammlung Oktober 2017) Am 30.10.2017 hielt die Entrade AG ihre Hauptversammlung in Düsseldorf ab. Wer als Anleger und Anteilseigner an dieser Stelle auf eine positive Überraschung hofft, den müssen wir – mal wieder – enttäuschen.
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    Die Entrade bleibt ihrer Linie treu und ist nach aussen nur ein schillernder Paradiesvogel, der es im Inneren bestenfalls zum Papiertiger schafft. Julien Uhlig, als CEO immer noch an der Spitze seines "Energierevoluzzers", scheint der einzige zu sein, der sich in der phrasenhaften Rolle des Retters und Weltverbesserers gefällt, als er die katastrophalen Unternehmensergebnisse für das abgelaufene Geschäftsjahr bekannt gibt. Keinerlei Umsatz in den Kernländern Deutschland, Österreich und der Schweiz; psychedelische Träume für den japanischen Markt, den Entrade angeblich als Marktführer beherrsche, und das alles mit einer 450 Euro Aushilfsmitarbeiterin, die dort den gesamten Unternehmensbetrieb aufrecht erhält. Kurzum: Es gibt, so wie viele es erwartet und wir wiederholt gewarnt hatten, keinerlei Dividenden- oder Rückzahlungen für die Aktionäre. Damit bestätigt sich unsere Einschätzung, dass es sich bei der Entrade AG immer noch um ein eher substanzloses Konstrukt handelt, das in erster Linie dazu dient, gutgläubige Investoren zu hochriskanten Beteiligungen zu verführen. Da ändern auch die pathetischen und aberwitzigen Beteuerungen Uhlig´s, dass sich in absehbarer Zeit institutionelle Geldgeber an dem Hühnerreste-Kraftwerksbauer beteiligen könnten, wenig. Ach ja: Der seit mehr als 5 Jahren geplante Börsengang steht natürlich immer noch auf Uhlig´s Agenda. Folgt man seiner holprigen Argumentationskette wird dies spätestens im Jahre 2022 stattfinden – und dann vielleicht an einem höchst innovativen Börsenplatz im Tschad, Senegal oder Timbuktu. Eventuell gibt es diesen Börsenplatz und -gang aber weiterhin nur in Uhlig´s Fantasie; das scheint im Augenblick die sicherere Realität. Wir warnen deshalb ausdrücklich vor jedweden Investitionen die in Zusammenhang mit der Entrade AG oder deren verbunden Firmen stehen! (Stand: 11/2017)

  • EPT Venlo-NL
  • FFPB Dynamic
  • FFPB Fokus
  • GDC Game and Download Company AG (DE) Nach eigenen Angaben handelt es sich bei der „GDC Game and Download Company AG“ (GDC) um eine Plattform, auf der angesagte Spiele und andere Software im Vergleich zu gängigen Standards 20 mal schneller geladen werden können. GDC bezeichnet sich in diesem Bereich als weltweit schnellste Download-Plattform.
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    • Die Einschätzung zur GDC beruht auf öffentlich zugänglichen Informationen. Da diese nur sehr rudimentär verfügbar sind, erhebt diese Einschätzung weder Anspruch auf Vollständigkeit noch Richtigkeit.
    • Die auf der eigenen Internetseite angebotenen Produkte und Dienste sind nicht zu verifizieren, da ausser Behauptungen zu Übertragungsgeschwindigkeiten keine objektiven Parameter zur Verfügung gestellt werden. Augenscheinlich wurde die Seite seit längerem nicht mehr gepflegt; wichtige Kerndaten sind veraltet oder stehen nicht mehr zur Verfügung. Das Gesamtbild macht einen wenig professionellen Charakter. Darüber hinaus gibt die GDC AG auf ihren Webpräsenzen immer noch das Listing ihrer Aktien im Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) an. Dieses Marktsegment gibt es seit Ende 2012 nicht mehr.
    • Ähnliches gilt für die von der GDC AG unter der Domain „AWOMO.COM“ betriebenen Verkaufsplattform für Onlinespiele. Hier handelt es sich, von wenigen Ausnahmen abgesehen, meist um billige Kopien bekannter Spiele oder wenig populärer Eigenproduktionen. Erwähnenswerte Umsätze dürften über diese Plattform kaum zu generieren sein.
    • Ende 2012, mit der Suspendierung des Freiverkehrs an der Frankfurter Börse, beabsichtigte die Geschäftsführung der GDC AG notgedrungen den Aufstieg in das neu geschaffene Einsteigersegment der FWB, den sog. Entry Standard. Allerdings fand zu keiner Zeit eine Notierung der GDC AG in diesem Segment statt. Es ist davon auszugehen, dass die Anteilsscheine seit dieser Zeit nur noch ausserbörslich und ohne Kontrolle gehandelt werden. Sofern dies überhaupt der Fall ist.
    • Ende Dezember 2014 wurde von der GDC AG ein Termin für die ordentliche HV angesetzt. Ob es jemals zu diesem Termin kam und mit welchen Entscheidungen die HV ausging ist hier unbekannt. Angestrebt war laut Tagesordnung die Entlastung der Organe für die Jahre 2012 und 2013.
    • Die Möglichkeit, dass die GDC AG in Zukunft als Mantelgesellschaft zum Vertrieb relativ wertloser Anteilsscheine genutzt werden könnte, erscheint uns als hoch. Aktien, die in den Jahren 2010 bis 2014 erworben wurden, dürften mittlerweile ebenfalls keine oder nur noch sehr geringe Wertigkeit besitzen. Ein Handel oder Verkauf dieser Papiere scheint kaum möglich.

  • Gold Horizons Mining Co. Ltd. (Peru) Gold Horizons Mining Co. Ltd. bezeichnet sich selbst als Betreiber von Gold- und Silberminen in Peru. Nach eigenen Angaben betreibt die Gesellschaft die Goldmine „Yuromayo“ in Arequino, Peru.
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    • Es gibt leider nur wenige bis keine Fakten, die unabhängig und neutral überprüfbar wären. Daher bezieht sich die Einschätzung auf die allgemein zugänglichen Angaben.
    • Allgemein gilt das Umfeld für Edelmetallproduzenten als schwierig. Der in den USA als Marktführer geltende „Market Vectors Gold Miners“ ETF hat z.B. alleine in den letzten 3 Monaten mehr als 30% seines Wertes verloren. Für die meisten Unternehmen gilt die 1000 USD/Unze Marke als entscheidend. Darunter sind augenblicklich auch für grosse Unternehmen wie Newmont Mining keine Gewinne zu erzielen. Kleinere Unternehmen dürften aber auch darüber substanziell in ihrer Existenz gefährdet sein.
    • Die testierte „Bilanz“ der Gold Horizons Mining Co. Zeichnet ein ähnlich düsteres Bild: Es gibt kein operatives Ergebnis, da es keine Verkaufserlöse gibt. Diese gibt es nich,t weil das Unternehmen bisher (2012 – 2013) keinerlei Gold gefördert und verkauft hat. Der Nettoverlust steigt 2013 auf $261.000 nach $184.000 in 2012. Das gesamte Bilanzvolumen liegt bei knapp $1,1 Mio. Der Kassenbestand (das nur als weiterer besorgniserregender Umstand) liegt bei $54.000! Das Bilanzkapital scheint vollumfänglich aus Joint Venture Kapital zu bestehen; Aktiva ist nicht vorhanden.
    • Die angestrebte Kapitalerhöhung um €700.000 dürfte keinen wirklichen Einfluss auf die Fördertätigkeiten haben. Dazu ist der Betrag zu gering. Auch die beabsichtigte Investition in ein eigenes Labor auf dem Firmengelände erscheint wenig plausibel.
    • Das Unternehmen bzw. seine Mutter sind „überraschenderweise“ nicht in Peru oder Grossbritannien registriert, sondern im Steuerparadies Tortola, Britsh Virgin Isl.
    • Auch die Notierung am „GXG Markets First Quote“ in London ist richtungsweisend. Das Segment „First Quote“ hat faktisch keine Zugangsvoraussetzungen ausser der eines testierten Geschäftsberichtes. GXG selbst wirbt für das Segment „First Quote“ mit dem Hinweis, dass ohne grossen Aufwand Unternehmensbewertungen des 15 – 20 fachen des operativen Ergebnisses möglich sind (zum Vergleich: Firmen wie Appel, General Electric, Mc Donald´s und Boeing sind mit etwa dem 17fachen des operativen Ergebnisses bewertet). Schönfärberei für fragwürdige Unternehmen am „First Quote“ also.
    • Der letzte aktuelle Umsatz lag am 03.10.14 bei 77 Eurocent für 500 Stück. Davor und danach sind keine bedeutenden Transaktionen festzustellen. Ein Erreichen der Schwelle von 80 Eurocent, wie für das Ausüben des Warrants nötig, scheint in absehbarer Zeit unmöglich.

  • Gold Int. SE
  • Greencell Inc
  • Hanwha-Q-Cells (Global PVQ) (DE) Die Hanwha-Q-Cells ist ein Konzern der Solarindustrie. Produktionsschwerpunkt sind Solarmodule für gewerbliche und private Kunden. Die Hanwha-Q-Cells ging aus der Übernahme der damaligen Q-Cells SE durch die südkoreanische Hanwha Corp. hervor.
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    • Bereits 2012 ist der Vorgänger, die Q-Cells SE insolvent und wird von der koreanischen Hanwha Corp. Übernommen. Dem ging die Genehmigung deutscher und europäischer Kartellbehörden voraus.
    • Aufgrund des drastischen Preisverfalls bei Solarzellen und -modulen hat das Unternehmen die Produktion Ende Februar eingestellt.
    • Die Produktion wird in bestehende Fabriken grösstenteils nach Malaysia verlegt. Von den knapp 900 Arbeitsstellen in Deutschland werden nur etwas mehr als 300 in den Bereichen Forschung und Vertrieb bestehen bleiben.
    • Damit dürfte auch das Delisting der Aktie in Deutschland kurz bevor stehen. Bereits seit Monaten bewegt sich der Aktienkurs in Richtung Null-Linie.
    • Ob und wie viel betroffene Aktionäre aus einem möglichen Verkauf erlösen können ist mehr als ungewiss. Bei aktuellen Aktienkursen um 2 Cent dürfte das Potenzial allerdings begrenzt sein.
    • Genauso unwahrscheinlich dürfte auch die Übernahme der Produktionsstätten durch einen Mitbewerber (z.B Conergy) oder Investor sein.

  • High Hampton Holdings Corp. (CA) Eigenen Angaben zufolge beabsichtigt die High Hampton Holdings Corp. den Erwerb verschiedener Lizenzen zum Vertrieb von Marihuana in den USA und Kanada.
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    • Auf den ersten Blick interessantes Geschäftsmodell, das sich bei genauerem Hinsehen - nicht nur auf unternehmerischer Ebene - als völlig unausgereiftes Luftschloss präsentiert.
    • Zur Zeit ist der Konsum von Cannabis (aus nicht medizinischen Gründen) gerade einmal in 4 Bundesstaaten erlaubt. Hampton sieht hier allerdings in den nächsten Jahren Zuwachsraten, von denen das Unternehmen profitieren könnte, von weit über 1000%.
    • Das ist, angesichts schleppender Genehmigungsverfahren im Grossteil der anderen Bundesstaaten, völlig unrealistisch.
    • Nachdem sich das Unternehmen erfolglos um Lizenzen in Kanada bemüht hatte, zielt man nun wieder auf den US-amerikanischen Markt ab. Der ist jedoch seit längerer Zeit fest strukturiert in den Händen deutlich grösserer Mitbewerber. Die Erfolgsaussichten sind, entgegen der schillernden Ankündigungen Hampton´s, bestenfalls minimal.
    • Aus der „Herbal Clone Bank Canada Inc.“ hervorgegangen, zeigt sich die Hampton Corp. auch von der betrieblichen Seite eher als völlige Enttäuschung. Die Kennzahlen sind desaströs, die Verluste für ein kleines Unternehmen dagegen riesig. Da erscheint die angekündigte, nochmalige Kapitalerhöhung um 1,5 Mio. US-Dollar wie ein Tropfen auf den heissen Stein.
    • Aufschlüsselung der wichtigen Kennzahlen: Umsätze in den Jahren 2014 und 2015 gleich Null, Wertverlust Aktiva von 2014 auf 2015 von knapp 1 Mio. CAD auf weniger als 120.000 CAD. Gleichzeitige Erhöhung der Aktienanteile von 27 Mio. in 2014 auf fast 41 Mio. Anteilsscheine in 2015. Damit weitere erhebliche Verringerung des kaum vorhandenen Unternehmenswertes.
    • Der Aktienkurs korreliert mit der Realität und bricht in den letzten 12 Monaten um mehr als 90% auf 2 Kanadische Cent ein. Spürbare Umsätze sind so gut wie nicht vorhanden; die Aussichten für die nächsten Jahre – sofern das Unternehmen diese überhaupt erlebt – bleiben düster. Anzumerken bleibt hier, dass die historischen Aktienkurse durch die äusserst geringen Volumina hohe Schwankungsbreiten verzeichnen; diese sind das Resultat gezielter Marktaktivitäten, um den Aktienkurs kurzfristig in gewünschte Bahnen zu lenken. Anleger sollten sich von schnellen Kursanstiegen bei geringen Umsätzen also auf keinen Fall zum Kauf verleiten lassen.
    • Ein weiterer Grund für die äusserst negative Bewertung ist der Vermittler dieser Anlage, die Xan.fin Management Group AG. Diese hat neben Hampton verschiedene andere dubiose Firmenbeteiligungen im Angebot, von denen die meisten bis zum heutigen Tage entweder nicht mehr existieren oder tief in den roten Zahlen stecken.
    • Eine Investition zugunsten der Hampton Holding dürfte nach heutigem Kenntnisstand höchstwahrscheinlich in einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals enden.
    • Wir raten daher mit allem Nachdruck von jedweder Investitionstätigkeit in diesem Zusammenhang ab.

  • Holmes Biopharma Inc.
  • Ivy Medicine
  • Johnson Oil
  • Lucky Punch Inc.
  • MED-11 AG (CHE) Die MED-11 AG bezeichnete sich selbst während ihrer Geschäftstätigkeit als „medizinischer Dienstleister mit breitem Angebot an patentierten medizinischen Produkten“. Ein Schwerpunkt sollte die Früherkennung von Krebserkrankungen sein.
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    • Die MED-11 AG warb in den Jahren 2006 bis 2009 massiv Gelder bei Kleinanlegern mit dem Hinweis auf revolutionäre Diagnosemöglichkeiten bei Krebspatienten ein. Die von MED-11 entwickelten Geräte und Verfahren sollten ohne grossen Aufwand Krebserkrankungen schon in frühsten Entstehungsstadien verlässlich nachweisen können.
    • Angeblich wurde im Jahre 2008 eine Ausnahmegenehmigung für die Zulassung dieser Produkte auf dem US-amerikanischen Markt bei der zuständigen Zulassungsstelle erwirkt. Dies konnte jedoch nie validiert werden.
    • Bereits 2007 wurden in einschlägigen Publikationen und Medien Zweifel an der Wirksamkeit der Produkte laut. Gleichzeitig wurde die Seriosität der Firma in Frage gestellt.
    • Im August 2010 wurde gegen die MED-11 AG beim zuständigen Gericht im Kanton Zug das Konkursverfahren eingeleitet. Im September2012 wurde auch die Nachfolgegesellschaft, die PAP Holding AG endgültig aus dem Handelsregister gelöscht.
    • Es erscheint höchst zweifelhaft, dass heute noch Ansprüche irgendwelcher Art erfolgversprechend angemeldet werden können.

  • MegaVillage Systems Plc (UK) „MegaVillage Systems Plc“ (MVS) bezeichnet sich selbst als eigenständige Projektgesellschaft, deren Ziel die Entwicklung und Produktion von Leichtbauhäusern ist. Diese Häuser sollen primär bei Katastrophensituationen weltweit zum Einsatz kommen.
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    • Nach Inaugenscheinnahme der vorliegenden Unterlagen zur „MegaVillage Systems Plc“ kommen wir zu dem Schluss, dass es sich bei dem Projekt „Basic One“, dass aktuell nach eigenen Angaben des Unternehmens, das einzige angebotene Produkt ist, um ein durchaus interessantes Konzept handeln könnte. Der Bedarf für ein einfach zu errichtendes Notfallhaus ist in Krisengebieten mit Sicherheit gross. Auch die angestrebte Form der Distribution auf internationaler Ebene erscheint plausibel und mit adäquatem Kapitaleinsatz über einen längerfristigen Zeitraum zu realisieren.
    • Für die Umsetzung der vertikalen Distributionsstruktur, also den Verkauf des Produktes an möglichst viele äquivalente Abnehmer, so wie es die MVS auf ihrer Internetpräsenz ankündigt, sind allerdings, neben hervorragenden Kontakten in die Führungsebenen der Flüchtlings- und Katastrophenschutzorganisationen, ganz erhebliche finanzielle Mittel nötig. Wir schätzen den Kapitalaufwand alleine für Vertriebsbemühungen jeglicher Art bei einem solchen Projekt auf bis zu 15 Mio. Euro.
    • Darüber hinaus müsste ein ähnlicher hoher Betrag für die Produktion veranschlagt werden.
    • Davon ist die MVS nach aktuellem Kenntnisstand jedoch weit entfernt. Zwar wurde das Unternehmen im Juli 2014 bzw. die entsprechende Holding im Dezember 2012 zum Börsenhandel auf einer kleinen, so gut wie nicht regulierten Börsenplattform, dem „GXG Markets First Quote System“ angemeldet, jedoch wurden bis heute keine Umsätze mit den Anteilsscheinen generiert.
    • Auch die Tatsache, dass man 5 Mio. Aktien mit einem Par Value von £0,01 ausgibt und damit das Firmenkapital auf gerade einmal £50.000 festlegt (das allerdings nicht einmal tatsächlich vorhanden sein muss), trägt hier nicht zu einer positiven Einschätzung des Unternehmens bei.
    • Conductio: Das Projekt günstige, einfache und gleichzeitig effiziente „Notfallhäuser“ zu produzieren erscheint grundsätzlich als aussichtsreich. Allerdings nur unter merklich professionelleren Parametern und – vor allen Dingen – mit drastisch höherem Investitionskapital oder unter Beteiligung von institutionellen Kreditgebern.

  • MonoBank plc. (UK) Nach eigenen Angaben plante die MonoBank plc mit Sitz in London im Jahre 2009 die Ausgabe einer vermeintlich revolutionären Prepaid Kreditkarte unter dem Label „MonoOne“.
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    • Bei der „MonoBank plc“ handelte es sich – nach heutigem Kenntnisstand – um ein Vertriebssystem zur Geldbeschaffung und Aktienvermehrung wertloser Anteilsscheine, im angelsächsischen Sprachraum auch gerne „Boiler Room“ genannt.
    • Unabhängig von diesen Erkenntnissen müsste sich der interessierte Anleger allerdings lange vor Beginn einer Investitionstätigkeit die Frage stellen, was an der angepriesenen Prepaid Kreditkarte wohl so revolutionär sein könne. Denn schon im Jahre 2010 wurde der Markt für Kreditkarten, im besonderen im sog. Prepaid-Segment, mit Angeboten überschwemmt. Die meisten dieser Karten wiesen ähnliche Konditionen auf. Der Raum für „revolutionäre“ Angebote war faktisch nicht vorhanden.
    • Im Jahre 2009 gab MonoBank bekannt, dass man eine neue Prepaid Kreditkarte unter dem Label „MonoOne“ vertreiben werde. Ebenso habe man eine komplett überarbeitete Webseite dazu an den Start gebracht. Alle Vorbereitungen würden wie geplant laufen.
    • Im März 2010 gibt MonoBank den Vertriebsstart der Karte bekannt.
    • Bereits im April 2010 warnt die „Financial Services Authority“ (FSA), also die britische Börsenaufsicht, dass Anteilsscheine der MonoBank von dubiosen und nicht autorisierten Vertriebsfirmen Kleinanlegern angeboten werden.
    • Im August 2011 erwirkt die FSA einen Gerichtsbeschluss und friert daraufhin sowohl das spärliche Firmenvermögen der MonoBank als auch die noch vorhandenen Kundengelder ein. Die gesicherten Gelder belaufen sich auf rund 77.000 Euro.
    • Im Februar 2012 erklärt die FSA, dass die MonoBank niemals die Absicht hatte, tatsächlich eine Kreditkarte jedweder Art aufzulegen oder zu vertreiben.
    • Weitere Informationen und Gerichtsunterlagen sind beim Londoner High Court unter dem Aktenzeichen H C 11 C 02918 erhältlich.

  • MS Mabel Rickmers Schiffsbeteiligungs GmbH & Co. KG (DE) Die MS Mabel Rickmers Schiffsbeteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG ist die typische Beteiligungsform an Investitionen in Schiffsbeteiligungen jeglicher Art.
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    • Der Fond wurde im Jahre 1997 durch die „Nordcapital GmbH“ aufgelegt und grösstenteils bei Kleinanlegern platziert.
    • Der Fond beteiligte sich an dem Motorschiff „Mabel Rickmers“, das 1997 in der Schiffswerft Stettin, Polen erbaut wurde.
    • Zu diesem Fond werden keine Informationen publiziert; lediglich die Kommanditisten werden in regelmässigen Abständen über die Entwicklungen unterrichtet.
    • Es darf angenommen werden, dass der Fond durch die schwere Schifffahrtskrise, die seit 2008 andauert, erheblich in Mitleidenschaft gezogen wurde und in Schieflage geriet.
    • Laut Angaben der Nordcapital wurde das Schiff im Jahre 2012/13 veräussert. Die Beteiligung sollte zu diesem Zeitpunkt abgerechnet sein. Mit Verlusten muss gerechnet werden.
    • Anleger sollten durch Rechtsberatung prüfen, ob bei Erwerb der Anteile alle gesetzlich vorgeschriebenen Auflagen wie z.B. Risikoaufklärung und Widerrufsrecht umfänglich erfüllt wurden.

  • Nexacon Energy Inc. (CAN) Nexacon Energy Inc. Wurde 2010 in Toronto, Kanada gegründet und dort in das entsprechende Firmenregister eingetragen. Laut eigener Aussage engagiert sich Nexacon im Bereich der Erforschung und Entwicklung von Öl- und Gasfeldern in Nordamerika.
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    • Die „Nexacon Energy Inc.“ (NE) beschreibt ihr Tätigkeitsfeld in ihren Unterlagen als Entwicklerin und Betreiberin von hochqualitativen Forschungsprojekten in der Öl- und Gasförderung auf dem nordamerikanischen Kontinent. Im Dezember 2013 kündigt NE die Ausweitung der gesellschaftlichen Tätigkeit auf Investmenttätigkeiten „in anderen, strategisch kommerziellen Bereichen ausserhalb des Energiesektors“ an.
    • Bereits im August des selben Jahres erklärte NE, man wolle durch den Erwerb der „Nexa Placements Sp. in Warschau, Polen seine Investmenttätigkeiten in Europa ebenfalls substantiell ausbauen. Interessant an dieser Tatsache ist, dass die „Nexa Placements“ bereits im Januar 2013 von Michael S. Wexler, dem Vorstand der NE, mit einem Firmenkapital von gerade mal €5.000 gegründet wurde.
    • Aber auch die eigentlichen Geschäfte der NE verlaufen höchst enttäuschend. Im Geschäftsbericht für das Jahr 2013 weist NE ein Firmenvermögen von satten 1.123 Kanadischen Dollar aus. Der aufgelaufene Verlust für das Geschäftsjahr wird dagegen mit fast 60.000 CAD angegeben. Es steht zu vermuten, dass, sofern NE tatsächlich auch nur ein einziges Projekt im Energiebereich betreibt, sich die Ertragssituation im vergangenen und laufenden Jahr, aufgrund der massiv eingebrochenen Rohstoffpreise, nur weiter zuspitzen wird.
    • Insgesamt hat NE bei ihrer Gründung 12.000.000(!) wertlose „Class A“ Aktien ausgegeben. Im gesamten Jahr 2014 wurden davon gerade einmal etwas mehr als 4.000 Stück am ungeregelten Markt „First Quote“ der Plattform „GXG Markets“ gehandelt. Rund 3.300 wurden dabei von der „Argus Holdings NV“ erworben, deren – wie sollte es anders sein – Geschäftsführer Michael S. Wexler ist.
    • Im Juli 2013 setzt die „Ontario Securities Commission“ (OSC), die kanadische Börsenaufsicht, die NE auf ihre sog. „Warning List“. Mit dem Hinweis, Anleger sollen sich mit Investitionen in das Unternehmen zurückhalten, da die Möglichkeit bestehe, dass Nexacon in Geschäfte verstrickt sei, die zu erheblichen Risiken für Investoren führen könnten. Was immer die OSC damit meint.
    • Bei Michael S. Wexler, Vorstand der Nexacon Energy, dürfte es sich um eine schillernde Persönlichkeit des internationalen Grauen Kapitalmarktes handeln. Gerne beschreibt er sich selbst als weitgereisten, fortschrittlichen Entrepreneur und Visionär, der mit seinen Investments Gutes bewirken will. Tatsächlich handelst es sich bei seinen Firmen, die er in der Regel selber leitet bzw. er als Verantwortlicher registriert ist und war um kleine Firmen, die niemals die hochgesteckten Ziele erreicht haben. Dazu gehören u.a. „Bio Pharmcor Sp“, „Auragenix N.V.“, „Argus Holdings N.V.“, „Auragen Real Estate Sp“, „Go Electric International N.V.“ und „Nexa Placements Sp“.

  • North Thunder Bay Mining Co. Ltd. (CAN) Die North Thunder Bay Mining Co. Ltd. War eine kanadische Bergbaugesellschaft, die überwiegend im Abbau von Edelmetallen in Kanada tätig war.
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    • Die North Thunder Bay Mining hat zum 31.12.2011 alle Geschäftstätigkeiten eingestellt und wurde mit selbem Datum an den Börsenplätzen suspendiert.
    • Anfang 2012 meldet das Unternehmen Konkurs an und wird abgewickelt.
    • Ansprüche von Anteilseignern sind nicht mehr durchzusetzen.

  • Nova Nutria
  • NOVATEC Solar Anleihe A1CRZ5 (DE) Die NOVATEC Solar-Anleihe ist handelbar unter der WKN A1CRZ5 bzw. der ISIN DE000A1CRZ50. Die Anleihe wurde am 01.02.2010 emittiert und hat eine Laufzeit bis 01.02.2015. Das Emissionsvolumen betrug 10,00 Mio. Die zugrundeliegende Währung ist EUR.
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    • Die NOVATEC Solar GmbH, die aus der NOVATEC BioSol AG hervorging, war eine äusserst ambitionierte Solar-Technologie Gesellschaft mit eigenen Patenten und durchaus innovativen Produkten. Das Unternehmen stellte seine Produktionsreihe auf sog. Fresnel-Technologie ab. Deren Produkte überzeugten bei ihrer Einführung durch hohe Skalierbarkeit und deutlich günstigere Anschaffungskosten im Vergleich zu damals geltenden Massstäben bei Solaranlagen.
    • Zum Verhängnis wurden NOVATEC die seit Mitte der 2000er Jahren massiv verfallenden Preise bei Solarmodulen, die insbesondere durch Dumpingpreise aus China ausgelöst wurden.
    • Die Anfang 2010 begebene Anleihe sollte Mittel für Forschungszwecke und zur Akquise neuer Projekte ermöglichen. Durch das Ausbleiben von Anschlussaufträgen und des schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeldes geriet die Anleihe relativ schnell in Schieflagen; vereinbarte Zins- und Rückzahlungsansprüche konnten nicht bedient werden.
    • Ende 2014 bietet die Schuldnerin ihren Gläubigern zur Vermeidung eines Insolvenzverfahrens eine Rückzahlung in Höhe von rund einem Drittel ihrer Anlage an.
    • Eine mögliche Übernahme des Unternehmens ist höchst unwahrscheinlich, da sich zur Zeit keine Kaufinteressenten finden lassen.
    • Die für die Rückzahlung zugrunde gelegten Eckdaten, die von der international tätigen Wirtschaftsberatung „Ernst & Young“ ermittelt wurden, scheinen realistisch und verifiziert.
    • Demnach bedeutet das im Raum stehende Angebot zwar einen Kapitalverlust von deutlich über 60%, vermeidet aber einen wesentlich tragischeren Totalverlust.
    • Unter den gegebenen Umständen sollte dem Anleger die Annahme des Lösungsvorschlages empfohlen werden.

  • Picam Renditen mit einem computerbasierten Handel von Dax-Futures versprach die Picam-Gruppe. Es handelt sich dabei um Termingeschäfte, mit großer Hebelwirkung.
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    Sie sollten über die Schweiz und Lichtenstein abgewickelt werden. Die Anlagegelder hierfür sollen über das Konto eines Berliner Wirtschaftsprüfer eingesammelt worden sein. Die Anleger konnten dabei zwischen zwei Varianten wählen: Dem Hochrendite-Modell und dem „Secure“-Modell. Bei ersterem mit Hinweis auf einen möglichen Totalverlust und bei letzterem soll nur mit einem Teil des Kapitals spekuliert und der Rest konservativ abgesichert werden. Verkauft wurde dieses Anlagemodell offenbar durch zahlreiche Vermittler. Berichten zufolge sollen rund 300 Millionen von 2000 bis 3000 Anlegern akquiriert worden sein. Angeblich sollen rund zwei Drittel der Anleger das Hochrisikomodell gewählt haben. Traumrenditen von bis zu 20 Prozent wollten die Vermögensverwalter der Picam-Gruppe angeblich erwirtschaften. Medienberichten zufolge, stocken die Zahlungen der Picam-Gruppe an ihre Anleger inzwischen jedoch und zwar für beide Modelle. Anlegern dürfte das mit Sicherheit große Sorgen bereiten. Alarmsignale kamen bereits Anfang 2017 aus der benachbarten Schweiz. Die dortige Finanzaufsicht Finma setzte die Piccor AG, die zum Picam-Verbund gehört, auf ihre Warnliste. Das geschieht grundsätzlich dann, wenn eine behördliche Bewilligung fehlt oder wenn die Untersuchungen der Finma „eine erhebliche Gefährdung von Anlegern durch Anbieter vermuten lassen“. Auch soll inzwischen von einer Rechtsanwaltskanzlei Strafanzeige erstattet worden sein. Die Berliner Staatsanwaltschaft soll bereits ermitteln. Diese Entwicklung dürfte Picam-Anleger bestimmt hellhörig werden lassen. Es steht zu befürchten, dass sie sich wohl auf unruhige Zeiten einstellen müssen. RAL

  • Pre Owned Cars AG (fka: Pre Cars AG) (CHE) Die Pre Cars AG in Zug (Schweiz) bezeichnet sich selbst als eine, von einer ausländischen Investorengruppe gegründete Aktiengesellschaft, die sich auf den Import hochpreisiger Kraftfahrzeuge aus den USA und Kanada spezialisiert habe.
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    • Die „Pre Cars AG“ wurde in Zug gegründet mit dem Unternehmenszweck, Luxus-Kraftfahrzeuge aus dem nordamerikanischen Wirtschaftsraum zu erwerben und mit möglichst hohen Aufschlägen in der Schweiz und Europa weiterverkaufen zu können.
    • Kurz nach Gründung der Gesellschaft wurden erste Gerüchte über deren Seriosität laut. Einige der an der Firma beteiligten Personen galten als durchweg bekannte Grössen des europäischen Grauen Kapitalmarktes.
    • Im Jahre 2012 versuchte „Pre Cars AG“ den Börsengang im relativ gering regulierten „Open Market“ Segment der Frankfurter Wertpapierbörse. Da die „Pre Cars AG“ aber selbst an diesen minimalen Voraussetzungen scheiterte, wurde der Börsengang bis auf Weiteres zurückgestellt.
    • Die Unternehmenszahlen, die für 2011 veröffentlicht wurden, sind niemals durch externe Prüfgesellschaften validiert wurden. Die 2,65 Mio Franken Umsatz und 674.000 Franken Gewinn gelten daher als unbestätigte Schätzung. Nach 2011 wurden keine weiteren Geschäftszahlen veröffentlicht.
    • Da die Geschäfte weiterhin schleppend verliefen, wurde die Gesellschaft im August 2013 in die Folgegesellschaft „Pre Owned Cars AG“ umbenannt bzw. ging in dieser auf. Dies scheint auch dem Umstand geschuldet, dass ein Strafverfahren gegen die Pre Cars eingeleitet wurde. An personeller und finanzieller Struktur änderte sich nicht viel.
    • Die Nachfolgegesellschaft wurde bereits im Juni 2013 im Segment „First Quote“ an der elektronischen Handelsplattform „GXG Markets“ zum „Börsenhandel“ angemeldet. Das Segment „First Quote“ der „GXG Markets“ ist eine nach dänischem Recht regulierte Handelsplattform ohne relevante Aufnahmevoraussetzungen mit Sitz u.a. in London (UK).
    • Allerdings schlugen die weiteren Vermarktungsversuche von Anteilsscheinen der „Pre Owned Cars AG“ trotz dieses Listings auch fernerhin komplett fehl. Das Unternehmen wurde Ende 2013 an der „GXG Markets“ vom Handel suspendiert.
    • Ende Februar beschliesst das Unternehmen in einer ausserordentlichen Gesellschafterversammlung die Liquidierung der „Pre Owned Cars AG“. Die Gläubiger wurden aufgefordert, ihre Forderungen mit einer Frist bis zum 31.03.2014 anzumelden. Es erscheint diesseits äusserst fragwürdig, dass Ansprüche der Gläubiger auch nur ansatzweise befriedigt werden können bzw. konnten. Geschädigte sollten eine Rechtsberatung dringend prüfen.

  • Prokon
  • Protektus AG
  • Proteo Inc. (US) Nach eigenen Angaben ist die „Proteo Incorporated“ (PI) eine im US-Bundesstaat Nevada eingetragene und in Kalifornien ansässige Forschungsfirma mit Schwerpunkt auf klinischer Erforschung, Produktion und Vermarktung von Pharma- und Biotechprodukten.
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    • Im Jahre 2000 ging die „Proteo Biotech AG“ (PBAG) aus einem Spinoff der Universität Kiel hervor. Die PBAG wurde im selben Jahr 100%ige Tochter der Proteo Inc. Ein sinnvoller Nutzen dieser Firmenkonstruktion lässt sich auf den ersten Blick nicht erkennen.
    • Die Firmenphilosophie sah die Entwicklung besonders entzündungshemmender Produkte und Therapien vor. Das Hauptaugenmerk setzen die Unternehmen auf ein einziges Produkt, ein Elafin-Protein, das sich unter der Bezeichnung „Elafin“ in der klinischen Erforschung befindet. Dieses Elafin-Protein soll die Heilung bei Koronararterien-Bypass-Operationen verbessern und zu kürzeren Rekonvaleszenz-Zeiten führen.
    • Im November 2014 gibt PI den Abschlussbericht der sog. „Clinical Phase II Trialstudie“ bekannt. Dabei wurden bei Testreihen mit 87 Patienten am „NHS Lothian´s Edinburgh Heart Center“ keine bedeutenden Nebenwirkungen festgestellt. Bei den „Clinical Phase Trial“ Studien handelt es sich um unterschiedliche, klinische Versuchsreihen, die Gefährdungen und Nebenwirkungen der getesteten Pharmaka aufzeigen sollen. Die „Phase II“ Studie wird dabei normalerweise an Versuchsgruppen zwischen 100 und 300 Patienten durchgeführt. Die daran anschliessende 3. Phase muss mit ca. 1000 – 2000 Patienten erfolgen und ist erheblich teurer als die 2. Phase. Das Ergebnis dieser Studie wurde von den Aktionären lange erwartet und von PI oft verschoben. Das war bei Firmen dieser Grösse in der Vergangenheit oft ein schlechtes Vorzeichen.
    • Über die tatsächliche Wirkung und Effizienz der Produkte kann hier keine Aussage getroffen werden. Das wäre nur mit grossem wissenschaftlichem und finanziellem Aufwand möglich.
    • Bei den öffentlich bekannten Eckdaten der Proteo Inc. bietet sich hingegen ein eher düsteres Bild: Das Unternehmen hat 310 Mio. (!) eingetragene Aktien mit einem Par Value von gerade mal 0,1 US-Cent. Per Saldo ergibt sich damit eine Firmenkapitalisierung von etwas über 300.000 US-Dollar. Von den 310 Mio. Aktien befinden sich aktuell aber nur knapp 24 Mio. Stück im US-amerikanischen Freiverkehr. Die Letzte Taxe lag vor rund 2 Wochen bei 8 Cent; der Firmenwert beläuft sich so auf ca. 1,91 Mio. USD.
    • Die Bilanzen der Proteo Inc. sind desaströs. Im Jahre 2012 beziffert die Firma die Verluste mit 660.000 Dollar, in 2013 gehen diese nur geringfügig auf 478.000 Dollar zurück. Seit 2000 wurde ein Verlust von deutlich mehr als 9 Mio. Dollar akkumuliert.
    • PI hatte bereits 2013 für die kommenden Jahre jegliche Dividendenzahlung kategorisch ausgeschlossen.
    • Für uns handelt es sich bei diesem Engagement um eine hoch riskante Spekulationsform, deren Ausgang mehr als ungewiss ist. Schon alleine der ausserordentlich hohe Kapitalbedarf solcher Unternehmen dürfte PI kurzfristig Existenzprobleme bereiten.

    Update Oktober 2015: Mehr als ein halbes Jahr ist bei Proteo vergangen ohne das es massgeblich neue Erkenntnisse gibt. Lediglich die Bilanz hat sich ein wenig verbessert; nach Unternehmensangaben wurde im letzten Quartal sogar ein Gewinn von fast 3.000 USD erzielt. Neue, erfolgversprechende News zum Produkt gibt es nicht. Der Aktienkurs erreicht im April/Mai durch massives Ramping (Kursmanipulation durch Streuen nicht bestätigter Gerüchte) kurzzeitig fast 0,80 USD, korrigiert sich aber genau so schnell wieder in altgewohntes Terrain und liegt aktuell bei etwas weniger als 0,20 USD. Wir wiederholen unsere Einschätzung zur Proteo (siehe auch unten) und raten von Engagements bei diesem Unternehmen dringend ab.

  • Protheon
  • QTRAX (US) QTRAX ist eine in den USA ansässige Plattform zum Download von Musikstücken und Radiostreams. Die Plattform nimmt für sich in Anspruch, ausschliesslich legale Titel anzubieten und die Künstler über entsprechende Tantiemen zu entlohnen. Bei der Mutterfirma handelt es sich um die Brilliant Technologies Corp.
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    • Die QTRAX-Plattform bietet nach eigenen Angaben kostenlos, dafür aber werbefinanziert, den Download und das Streamen von Musikstücken sowie das Streamen personalisierter Radiosender über einen eigenen Player an. Das Geschäftskonzept sei so konzipiert, dass die Interpreten über Einnahmen aus den Werbeerlösen eine Art Tantiemen für ihre zur Verfügung gestellten Produkte erhalten.
    • Nach Angaben von QTRAX sind seit Beginn dieses Geschäftsmodells alle grossen Musiklabels, besonders US-amerikanische in dieses Konzept eingebunden. Tatsächlich distanzieren sich seit 2008 aber eben diese grossen Firmen mit Vehemenz von einer Zusammenarbeit mit QTRAX.
    • Bis Juni 2012 wurde QTRAX von der Mutterfirma „Brrilliant Technologies Corp.“ betrieben; diese wurde am 20.07.12 von der US-amerikanischen Börsenaufsicht SEC wegen erheblicher Verstösse gegen Handels- und Aktienrecht zwangsliquidiert.
    • Seit dem wird die Firma aus einem Appartment in New York City von ihrem Gründer Allan Klepfisz und einigen treuen Helfershelfern weiter vermarktet. Versprochen werden – wie schon seit 2008 – ein baldiger Börsengang und weitere attraktive Anteilsscheine nebst unglaublichen Renditemöglichkeiten.
    • Die Realität sieht dagegen anders und erheblich düsterer aus: Die Besucherzahlen auf der QTRAX Seite gehen massiv zurück, es sind nur wenige aktuelle Musikstücke verfügbar. Das Ranking als Downloadplattform dürfte nur noch kanpp über Null liegen.
    • Interessant ist in diesem Zusammenhang die unglaubliche Energie und Ausdauer, mit der dubiose Finanzvermittler versuchen, völlig wertlose Anteilsscheine weiterhin an Kleinanleger in Deutschland zu vermitteln. In der Regel übrigens über illegales Cold-Calling.
    • Daher lautet die realistische Einschätzung zu einer Investition in Anteilsscheine der QTRAX: Finger weg! Bei diesem Projekt handelt es sich um ein typisches, totgeborenes „Anlageprojekt“. QTRAX wird niemals massgeblich wichtige Kooperationspartner gewinnen oder es zu einem Börsengang schaffen. Bereits getätigte Investitionen müssen wohl als Totalverlust abgeschrieben werden; vor zukünftigen kann nur eindringlich gewarnt werden.

  • Quanten Medicine AG (LI) Die Quanten-Medicine AG war eine in Liechtenstein ansässige Patentholding, die sich über Tochtergesellschaften, Beteiligungen und Lizenzen auf die Produktion, die Weiterentwicklung und den Vertrieb von medizinischen Therapiegeräten spezialisiert hat. Diese Geräte werden in der physikalischen Therapie, im Anti-Aging und im Wellness-Bereich angewendet.
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    • Grosses hatte sich „Quanten Medicine AG“ aus Liechtenstein auf ihre Fahnen geschrieben: Marktführer für Therapiegeräte für den Wellness-Bereich wollte man werden. Allerdings holte die Realität das Unternehmen schon sehr früh wieder ein. Von 2004 bis 2012 dümpeln sowohl Aktienkurs, Umsätze und Neuigkeiten vor sich hin.
    • Im September versucht man dem Kind, das nicht nur in den Brunnen gefallen war, sondern dort schon geraume Zeit lebte, mit einem neuen Namen auch gleichzeitig ein hübscheres Gewand zu verpassen. Also ging die Quanten Medicine AG in der „QRS International AG“ auf.
    • Ansonsten änderte sich leider so gut wie nichts. Investoren wurden mit den Standardansprachen und -versprechen zum Kauf von Anteilsscheinen verleitet. Im Oktober 2012 sah die Zukunft für QRS angeblich rosig aus. Für 2013 lägen bereits „respektable Auftragsvolumen“ vor, gibt sich die Geschäftsleitung optimistisch. Leider folgten auf die heisse Luft bestenfalls eiskalte Temperaturen. Börsennotierungen, wie versprochen, erfolgten natürlich nicht. Die letzte offizielle Taxe für die QRS wurde im Oktober 2011 mit €0,26 in Frankfurt gestellt.
    • Es ist davon auszugehen, dass die Firmenleitung mit Hilfe geübter Telefonverkäufer die Zukunft der QRS International AG auch weiterhin in den schillerndsten Farben darstellen und Grosses versprechen wird um weitere Gelder einzusammeln. Aktuelle Gläubiger wird dies kaum interessieren; ihre Investitionen dürften sich am Rande des Totalverlustes bewegen. Inwieweit hier der Klageweg gegen die QRS Sinn macht, ist nur schwer einzuschätzen. Erfahrungsgemäss dürften die Finanzmittel dieser Firmen in diesem Stadium bereits aufgezehrt sein, so dass eine Klage im schlechtesten Falle nur zusätzliche Kosten verursacht ohne die Aussicht, dass auch nur ein Bruchteil des investierten Kapitals gerettet werden kann.

  • Rösch AG
  • RENDATO Corp. (US) Nach eigenen Angaben handelt es sich bei der „RENDATO Corp“ um ein Unternehmen der Erdöl- und Erdgas Industrie, das mit den Erlösen aus Öl- und Gas-Förderung neue umweltschonende Fördertechnologien entwickeln will.
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    • Die Rendato wirbt wieder verstärkt mit Renditen von 7 – 17% p.a. auf ihre aktuelle Firmenanleihe mit einer Laufzeit von 15 Jahren. Erzielen will das Unternehmen diese doch recht hohen Renditen mit den Rohstoffen Erdöl und Erdgas, die in den letzten Monaten und Jahren (Erdgas) einen drastischen Preisverfall verzeichnen mussten.
    • Die Wahrscheinlichkeit in diesem Sektor mit dem „Rendato-Anlagemodell“ Renditen in den angegebenen Bereichen erzielen zu können scheint höchst unwahrscheinlich. Für beide Rohstoffe sind die Erholungsaussichten beim Preis stark limitiert.
    • Bereits in den vergangenen 6 Jahren – als Rendato noch an der Börse notiert war – zeigte sich die Anlegerschaft wenig überzeugt von diesem Geschäftsmodell. Das Unternehmen verlor mehr als 95% seines Börsenwertes.
    • Im Juni 2013 bot Rendato seinen Aktionären die Rücknahme der Aktien in Verbindung mit einer Beteiligung an den Erträgen an. Es liegen keine weiteren Informationen vor, was aus diesem Angebot wurde.
    • Ende 2012 wurde der Handel der Rendato-Aktie in Frankfurt ausgesetzt, da die Minimalanforderungen des Börsenplatzes nicht mehr erfüllt wurden.
    • Aus aktueller Sicht erscheint das Renditeangebot unrealistisch und unseriös. Von einem Engagement wird dringend abgeraten.
    • Bestandskunden dürften sich ebenso wenig Hoffnung machen da die Anteilsscheine nicht mehr gehandelt werden und wertlos sein dürften.

  • Rome Resources Ltd
  • SEB Immovest
  • Sioplast International Corp. (USA) Zu diesem Unternehmen sind nur wenige bis keine validierten Informationen verfügbar. Nach eigenen Angaben ist der Unternehmenszweck die Übernahme und weitere Erforschung bestehender Technologien und Patente. Als Marke führt man den Begriff „SIOPLAST“.
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    • Registriert wurde die „Sioplast International Corp.“ im Januar 2001 im und unter den gesetzlichen Vorgaben des Bundesstaates Nevada. Firmensitz ist demnach Reno, Nevada.
    • Das gesamte Firmenkapital beläuft sich laut Unterlagen auf 110.000 USD verteilt auf 110 Mio. Aktien. Damit ergibt sich ein ParValue von 1/10 Cent je Aktie. Ein sicherer Hinweis darauf, dass das Firmenkonstrukt lediglich der Kapitalbeschaffung dienen soll. Die Anteilseigner erwerben durch ihre Beteiligung meist wertlose Anteilsscheine, die nicht wieder zu veräussern sind. Die Folge ist in den meisten Fällen ein Totalverlust des investierten Kapitals.
    • Laut US-amerikanischem Firmenregister sind die massgeblich an der Firmenleitung beteiligten Personen über die ganze Welt verstreut. Auffallend sind jedoch oft Wohnsitze in Steueroasen oder „privilegierten“ Städten und Ländern wie z.B. Monaco.
    • Die Sioplast Corp. hat in den Jahren 2010 und 2011 massiv Gelder bei Kleinanlegern eingeworben. Das geschah meist mit Beteiligung bekannter Vertriebsfirmen und -mitarbeitern, die für solche fragwürdigen Praktiken hohe Provisionen erhielten.
    • Die angestrebten und häufig kontrovers diskutierten „Projekte“, die von Sioplast weiter verfolgt bzw. entwickelt werden sollten, haben sich bis heute – sofern verlässliche Informationen vorliegen – als wenig profitabel erwiesen oder sind bereits vor langer Zeit wieder eingestellt worden.
    • Uns sind in diesem Zusammenhang keinerlei Zins-, Rendite-, Dividenden- oder Rückzahlungen irgendeiner Art bekannt.
    • Ein – wie im Januar 2011 vollmundig angekündigtes – Börsenlisting bzw. IPO gab es zu keiner Zeit an einer halbwegs bedeutenden Börse oder Listingplattform. Nicht einmal der OTC Freiverkehr in den USA kennt ein Unternehmen „Sioplast International Corp.“
    • Investitionen in dieses Unternehmen dürften vollumfänglich verloren sein. Mit einem Totalverlust muss gerechnet werden.

  • Solar Millenium
  • South West Mining And Trading Inc. (US) Zur South West Mining And Trading Inc. sind weder unabhängige noch öffentlich zugängliche Informationen verfügbar.
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    • Augenscheinlich handelt es sich bei der South West Mining um ein Unternehmen, das ausschliesslich auf dem Papier existiert. In den USA bei einschlägigen Firmenverbänden ist die Firma völlig unbekannt. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Unternehmen nur zum Zweck der Geldbeschaffung bei gutgläubigen Investoren gedacht ist, ist sehr hoch.
    • Die von South West Mining angegebene Adresse in New York City gehört zu dem Bürodienstleister „Manhattan Virtual Office“, der gegen eine Gebühr von weniger als 1000 US$ im Jahr u.a. auch windigen Firmen eine New Yorker Adresse anbietet, ohne das diese tatsächlich dort residieren. Manhattan Virtual Office nimmt im Auftrag Telefongespräche an und leitet Post und Schriftverkehr weltweit, wie vom Auftraggeber gewünscht, weiter.
    • Die „Widerrufsbelehrung“, die dem Angebot beiliegt, ist für den Unterzeichner völlig unwirksam, da sie deutschem Recht entspricht und damit in den USA keinerlei Bedeutung hat.
    • Der Frankfurter Wertpapierbörse ist ein IPO der South West Mining im Entry Standard auf Rückfrage gänzlich unbekannt.
    • Die in der Anlage aufgeführte APOMS LLC, die angeblich als Treuhänder fungieren soll, ist in den USA ebenfalls völlig unbekannt bzw. existiert dort nicht.
    • Bei der Adresse, die dem Treuhänder zugeordnet ist, handelt es sich um das „Green Firs Village Shopping Center“ in University Place, Washington. Auch dort ist die APOMS LLC absolut unbekannt.
    • Die Adresse der Filiale des kontoführenden Geldinstituts (die U.S. Bank), gehört zu einem Geldautomaten dieser Bank, der in dem oben erwähnten Einkaufscenter neben einer Safeway-Filiale verbaut ist. Der angegebene BIC gehört zu einer U.S. Bank in Minneapolis.
    • Interessant ist auch die Tatsache, dass South West Mining nach wie vor nur über 200 autorisierte Aktien verfügt. Das geht aus den Unterlagen des New Yorker Department of State hervor, der zuständigen örtlichen Registrierungsstelle für Aktiengesellschaften.
    • Wichtig und auf keinen Fall zu vernachlässigen ist die rechtliche Situation: sollte es tatsächlich zu einer Übernahme vor oder nach einem Börsengang kommen, setzt sich der Käufer dieser „Aktien“ einer Strafverfolgung durch US-amerikanische Justizbehörden und der Börsenaufsicht SEC aus. Diese würde nämlich davon ausgehen, dass der Käufer der Aktien über Insiderwissen zum Zeitpunkt des Kaufes verfügte und dieses illegal zu seinem Vorteil eingesetzt hat. Die US-Behörden setzen ihre Interessen im Zuge von Rechtshilfeersuchen in letzter Zeit auch verstärkt in Europa und Deutschland durch. Die Strafen, die in diesem Zusammenhang wiederholt ausgesprochen wurden, sind drakonisch und sollen so auch der Abschreckung dienen.

  • Sprint Corp. (US) Sprint Corp. (früher: Sprint Nextel Corporation) ist der drittgrösste Mobilfunkanbieter in den USA. Sprint geht aus einer Fusion mit Nextel im Jahre 2005 hervor und wurde im Jahr 2013 durch die japanische „SoftBank“ übernommen.
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    • Sprint sieht sich, wie alle grossen Mobilfunkanbieter, den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gegenüber. Diese sind geprägt durch das Abwandern „herkömmlicher“ Mobilfunkkommunikation in das Internet.
    • Sprint verliert in den letzten 2 Berichtsquartalen mehr als 700.000 „Postpaid“ Kunden.
    • Der Zusammenschluss mit Nextel hat sich nie wirklich ausgezahlt für Sprint. Das lag hauptsächlich an den völlig verschiedenen Netztechnologien, die die beiden Unternehmen verwenden.
    • Internationales Roaming ist mit Sprint immer noch nicht möglich. Sprint-Kunden, die im Ausland über ihr Sprintkonto telefonieren wollen, benötigen dafür eine gesonderte SIM-Karte.
    • Unsicherheit herrscht bei vielen Sprint-Kunden über die weitere Zukunft des Unternehmens. Die Fusionsbemühungen der Firmenleitung – unter anderem mit der US-amerikanischen Tochter der Deutschen Telekom T-Mobile US – verliefen bisher erfolglos. Wir rechnen hier in naher Zukunft auch nicht mit grossen und wirtschaftlich sinnvollen Veränderungen.
    • Sprint muss im vergangenen Jahr einen Verlust von Markenwerten von fast 2 Mrd. Dollar hinnehmen.
    • Die Übernahme von mehr als 1.400 Filialen der bankrotten Elektronikkette „Radio Shack“, um diese zu Sprint Verkaufsstellen auszubauen, bewerten wir kritisch. Dies ist vorab mit erheblichen Investitionen verbunden. Ob diese jemals wieder durch den Präsenzhandel erwirtschaftet werden, ist fraglich.
    • Für das 4. Quartal 2014 vermeldet Sprint einen Verlust von fast 2,4 Mrd. Dollar. Das entspricht einer Ausweitung des Fehlbetrages gegenüber dem Vorjahr um mehr als 100%.
    • Verständlich, dass Sprint dadurch von der allgemein guten Stimmung an den Aktienmärkten überhaupt nicht profitieren kann. Mit dem aktuellen Kurs von rund $5.00 sehen wir Sprint fair bewertet. Das Kurspotenzial scheint stark limitiert. Wer Anteile hält, sollte diese mit engen Stopps absichern und diese konsequent nachziehen.

  • Stoney Plains Resource Corp. (CAN) Stoney Plains war eine vollintegrierte Ölgesellschaft mit den Schwerpunkten Exploration und Erschliessung vermeintlich profitabler Erdölfelder. Das Zentrum der Tätigkeiten lag im US-Bundesstaat Oklahoma.
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    • Die Stoney Plains Aktie wurde im April 2012 an der Frankfurter Wertpapierbörse suspendiert. Nach diesem Zeitraum stehen für das Unternehmen keinerlei Informationen mehr zur Verfügung.
    • Es ist davon auszugehen, dass die Firma Stoney Plains Resource Corp. nicht mehr existiert; Ansprüche von Anteilseignern dürften schwerlich durchzusetzen sein.

  • Sunex Energy Corp.
  • The Wall AG
  • Tiro Holding
  • Tunc Holding
  • United Energy
  • United Fishfood AG
  • van der Moolen Holding
  • Vena Resources, Inc. (CAN) Vena Resources ist ein kanadisches Bergbauunternehmen, das sich auf die Exploration und Erschliessung von Rohstoffvorkommen in Peru spezialisiert hat. Nach eigenen Angaben besitzt Vena z.Zt. Schürfrechte für mehr als 7.000 Hektar und partizipiert über Firmenbeteiligungen an erheblichen Uranvorkommen.
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    • Die Geschichte der „Vena Resources, Inc.“ ist die selbe traurige Geschichte, die man in diesen Tagen von vielen kleineren Edelmetall- oder Bergbauunternehmen, die mit der Förderung von speziellen Metallen beschäftigt sind, hört: Es kriselt im Gebälk – aber gewaltig.
    • Dahingegen nimmt sich die Situation bei Vena sogar noch etwas bedrohlicher aus. Schaut man auf die Kennzahlen der letzten Jahre stellt man fest, dass sich die Ertragssituation nur wenig verbessert hat. Die Verluste haben sich in 2013 auf einen Betrag von rund 1,4 Mio. Kanadische Dollar ermässigt nachdem in 2012 und 2011 noch 6 bzw. 5 Mio. Dollar fehlten.
    • Die etwas günstigere Entwicklung der letzten Jahre dürfte in grossem Umfang auf die gestiegenen Verkaufspreise der geförderten Metalle zurückzuführen sein.
    • Vena schliesst im September des vergangen Jahres die Übernahme der „Forrester Resources Corp.“ ab und erhält dadurch Zugriff auf die Schürfrechte des Unternehmens in Santiago de Chuco, Peru.
    • Diese Übernahme kompensiert Vena ausschliesslich durch einen Aktientausch. Für diesen Swap begibt Vena fast 14 Mio. neue Aktien und verwässert den ohnehin schon schwachen Aktienkurs weiter.
    • Nur 2 Monate später, im November 2014 gibt Vena bekannt, man habe ein weiteres Private Placement erfolgreich abgeschlossen. Für den Gegenwert von 718.000 Kanadischen Dollar wurden stimmrechtslose Wandelanleihen unter den Investoren verteilt. Diese sollen p.a. mit satten 12% rentieren. Allerdings ist die Rendite wahlweise nach Unternehmensentscheid als Barrendite oder als zusätzliche Anteilsscheine zahlbar. Die Wahrscheinlichkeit, dass es lediglich weitere – eher wertlose – Aktien werden, ist gross.
    • Wir betrachten das Kurspotenzial der Vena Aktie als ausgesprochen begrenzt. Alte Höchststände wie zur Jahreswende 2010/11 von mehr als 50 Cent sind unwahrscheinlich. Selbst ein Test der 10-Cent-Marke erscheint kurzfristig ausgeschlossen. Allerdings sind die Optionen zum Halten der Aktie auf diesem Niveau so überschaubar wie ihr Aufwärtspotenzial.

  • WCC Real Oil
  • Xsunx Inc.
  • Zech & Zech
  • Zinco Mining Corp.

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