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Asictrader – das miese Spiel mit Kryptowährungen

Mit teils hochkrimineller Energie macht augenblicklich eine britisch/schottische Firma auch in Deutschland bei Fans des Kryptowährungs-Handels von sich reden. Die „Hellax Corp. LP“, mit angeblichem Sitz in Edinburgh, Schottland wendet sich über eine Trading Plattform namens „Asictrader“, an die hiesige Fan- und Zockergemeinde der Cryptocurrency-Spekulanten. In vollmundigem und offensivem Ton wird dort behauptet, nicht nur eine der führenden internationalen Investmentfirmen zu sein, sondern auch mit den Größten der Branche förmlich auf Du-und-Du zu sein und in den Chefetagen der Big-Player wie Goldman Sachs, JPMorgan Chase und Wells Fargo nahezu täglich ein und aus zu gehen. Natürlich ist der Hellax Corp. bei so mondäner Reputation auch mit der Handelsplattform „Asictrader“ ein wahres Meisterwerk gelungen. So zumindest, wenn man der Selbstdarstellung auf der Website folgt. Demnach handelt es sich bei „Asictrader“ um die mit Abstand modernste Handelstechnologie im Bereich der Kryptowährungen, die von keinem anderen Konkurrenzprodukt auch nur annähernd erreicht werden kann was Schnelligkeit, Zuverlässigkeit und ständige technische Innovationen betrifft. Daraus leitet das Unternehmen dann ab, dass jeder, egal ob erfahrener Spekulant oder blutiger Anfänger, mit dem Instrument „Asictrader“ in kürzester Zeit zu einem rundum zufriedenen Multimillionär werden kann. Leider sieht die Realität in diesem Fall – wie so oft – völlig anders aus: Nicht nur, dass die Tradingplattform in keiner Weise durch besondere technische Eigenschaften, Funktionen oder Möglichkeiten besticht, sondern durch ihre teilweise eher unterentwickelten administrativen und technischen Features einen hölzernen und wenig fortschrittlichen Eindruck hinterlässt. Auch die Verwaltung des eigenen Kundenkontos ist weder nativ noch selbsterklärend. Hier werden User offensichtlich gezielt behindert, damit “Asictrader” tatsächliche Kontostände und -bewegungen verschleiern kann. Aber damit nicht genug: Die Betreibergesellschaft, die „Hellax Corp.“, ist, im Gegensatz zu ihrer Selbstdarstellung nur ein ganz kleines Licht am Finanzmarkthimmel. Es darf genauso in Zweifel gezogen werden, dass einer der großen Marktteilnehmer mit dieser windigen Firma zusammenarbeitet, wie auch die Behauptung, dass „Hellax Corp.“ in der Lage ist, das eingesetzte Kapital in kürzester Zeit zu vervielfachen. Interessant und entlarvend ist in diesem Zusammenhang aber auch, dass „Hellax Corp.“ in Edingburgh bei einem Bürodienstleister registriert und angesiedelt ist, der ca. 20 weitere dubiose Pleitefirmen unter derselben Adresse betreut. Aus Berichten unserer Mitglieder wissen wir, dass Mitarbeiter der „Asictrader“ mit großer Ausdauer und Penetranz versuchen, Einsteiger durch gefälschte Transaktionen auf dem Kundenkonto Sicherheit vorzugaukeln, um weitere, in der Regel wesentlich höhere Einzahlungen dieser Kunden zu erreichen. Sobald der Kunde seine maximal mögliche oder gewollte Einzahlung geleistet hat, tritt ein höchst unerwünschtes Phänomen auf: Der Anleger verliert in kürzester Zeit – mit Hilfe eines sog. Kontomanagers, den „Asictrader“ dem Investor an die Seite stellt und der auch schon mal ohne Absprache Transaktionen für das Kundenkonto ausführt, einen Großteil seines eingesetzten Kapitals. Das kann bis zum Totalverlust des Geldes führen. Aber auch damit noch nicht genug. Denn wer jetzt sein restliches Guthaben retten will und einen Auszahlungswunsch bzw. eine entsprechende Anforderung an „Asictrader“ und deren Personal stellt, muss schnell feststellen, dass die dafür in der Kontoverwaltung vorgesehene Funktion (Auszahlungsbutton) ohne jede Wirkung bleibt. Versucht man, ein Auszahlungsverlangen persönlich mit seinem Kontomanager oder einem anderen Mitarbeiter bei „Asictrader“ zu besprechen und zu erreichen, sind diese für einen nicht mehr zu sprechen. Aufgrund des aktuellen Kenntnisstandesmüssen wir davon ausgehen, dass es sich bei dem Konstrukt „Asictrader/Hellax“ um bandenmäßigen Betrug handelt. Wir raten deshalb jedem von einer Investition mit diesen Firmen oder Personen dringend ab. Geschädigte sollten sich umgehend an die Strafverfolgungsbehörden (Polizei/Staatsanwaltschaft) und Aufsichtsbehörden (BaFin) wenden und Anzeige erstatten. Wir prüfen augenblicklich die Möglichkeiten und die Erfolgsaussichten einer weiteren Strafverfolgung in Großbritannien und Schottland. Sofern Sie ebenfalls von dieser Betrugsmasche betroffen sind, steht Ihnen ein Fachberater bei der DGD e.V. jederzeit für erste Hilfsmaßnahmen zur Verfügung. (atw 10/18)

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