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Prokon Abgeltungsgläubiger SPV GmbH vor Liquidation

Mit Auflösung der Verwertungsgesellschaft „Prokon Abgeltungsgläubiger SPV GmbH“ dürfte eines der grössten und umstrittensten Insolvenzverfahren in der deutschen Geschichte ein Ende finden. Nachdem Anfang 2014 die damalige „Prokon Regenertative Energien GmbH“ ihre Zahlungsunfähigkeit und gleichzeitig eine Planinsolvenz bekannt gab, häuften sich die Stimmen, die von einem Schneeballsystem und betrügerischen Absichten der Verantwortlichen sprachen. Ein von der Staatsanwaltschaft eingeleitetes Ermittlungsverfahren wurde 2017 eingestellt; mit dem Ergebnis, dass der Geschäftsleitung keine Straftaten nachgewiesen werden konnten. Zu diesem Zeitpunkt beliefen sich die Forderungen der Anleger gegen die Prokon auf mehr als 800 Millionen Euro. Im Zuge des Insolvenzverfahrens wurde den Gläubigern ein Tausch ihrer Forderungen gegen eine Beteiligung an der neu gegründeten „Prokon Regenerative Energien eG“, der mittlerweile grössten Energiegenossenschaft Deutschlands, angeboten. Die Anleger, die auf einen Barausgleich ihrer Ansprüche bestanden, wurden Abgeltungsgläubiger und von der „Prokon Abgeltungsgläubiger SPV GmbH“ gemäss der festgestellten Quoten bedient. Insgesamt beliefen sich die Nominalforderungen der mehr als 57.000 Geschädigten auf rund 646 Millionen Euro. Davon wurden in verschiedenen Tranchen über die Jahre immerhin mehr als 223 Millionen Euro ausgeschüttet. Im August 2021 kündigte die „Prokon Abgeltungsgläubiger SPV GmbH“ eine letzte Zahlung über 35 Millionen Euro an, bevor das Unternehmen selbst Anfang 2022 in die Liquidation geht.

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