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Ecovest AG/Antec Solar Energy AG (früher WKN 685820)

Bereits Anfang der 2000er Jahre entwickelte sich an den Finanzmärkten in Deutschland ein erstes Interesse für nachhaltige und umweltfreundliche Anlageklassen. Es gab bunte Roadshows der Emittenten, um Anleger für Windkraft, Solar und Recycling zu begeistern. Der Bundestag und die Länderregierungen signalisierten ihre Bereitschaft, Projekte, die den Erhalt der Umwelt und der Ressourcen als Ziel hatten, finanziell zu fördern. So erlebten die Bereiche Öko-Energie und Rohstoffrückgewinnung einen wahren Höhenflug; Banken, Investoren und Anleger investierten hunderte Millionen Euro geblendet von den fantastischen Gewinnaussichten dieser Branchen. Neben seriösen Anbietern erkannten auch fragwürdige Persönlichkeiten des Grauen Kapitalmarktes hier ihre Chance, unter ihnen auch Udo Bockemühl, der bereits seit Mitte der 1995er Jahre mehrere Fonds auflegte, die in Wind- und Solarparks investieren und grüne Energie erzeugen sollten. Bockemühl erwies sich als leidlich guter Geschäftsmann; sämtliche von ihm begründeten Projekte mussten Insolvenz anmelden. Dann kam die „Ecovest AG“. Nomen es Omen und so konnte man schon am Firmennamen erkennen, was wohl hinter der „Ecovest AG“ steckte. Auch hier lief es nicht rund. Zwar wurden Fonds mit so wohlklingenden Namen wie „Ökologik Ecovest AG & Co. Innovationsfonds VI isoflock KG“, „Financefonds XII“, „Financefonds XV“ oder „Bergquellenfonds XI“ aufgelegt, jedoch mussten alle nach kurzer Zeit in die Insolvenz.
Da kam es Bockemühl recht, dass ein bis dahin scheinbar solide aufgestelltes Unternehmen, die Firma „Antec“, kurz vor dem Konkurs stand und von seinem neuen Geschäftspartner, Rainer Bölmann, übernommen wurde und über ein recht aufwendiges Schachtelkonstrukt in die „Ecovest AG“ eingebunden wurde. Von nun an firmierte man unter der Bezeichnung „Antec Solar Energy AG“. Weitere Projekte wurden geplant und teilweise auch realisiert. Leider mit dem bekannten Erfolg: nahezu alle mussten in die Insolvenz. Aber Bockemühl hatte natürlich auch für diese Situation einen neuen Plan. Mit der Übernahme der „Antec“ hatte man die Rechte an einen Solarpark im thüringischen Arnstadt erworben. Bei der Übernahme wurde der Wert dieses Parks auf ca. 500.000 Euro geschätzt wurden. Jetzt sollte die Solaranlage zum Zugpferd des mittlerweile geplanten Börsenganges werden. Überraschenderweise stieg der Wert der Anlage innerhalb von 2 Jahren auf sagenhafte 55 Mio. Euro. Dies, so Bockemühl, hätten von ihm beauftrage Gutachter festgestellt. Parallel zu der außergewöhnlichen Wertsteigerung bekniete Bockmühl Anleger und Investoren um weitere Mittel. Es sei im Interesse aller, den Börsengang erfolgreich zu vollziehen und so für alle Beteiligten Gewinne zu realisieren. Trotz der Beteiligung des Risikoinvestors „Capital Stage“, der für nur 2,3 Millionen Euro immerhin 25% der „Antec Solar Energy AG“ erwarb und einer Rückfirmierung der „Antec Solar Energy AG“ zur „Ecovest AG“, lief es weiterhin bestenfalls suboptimal. Also versuchte man ausstehende Darlehen der Ökofonds, die überfällig waren, einfach in Aktien der nun wieder neuen „Ecovest AG“ zu wandeln; jedoch ohne jeden Erfolg. Durch ständig steigende Verbindlichkeiten und dem Ausbleiben frischer Investorengelder spitzte sich die Situation soweit zu, dass man im Jahre 2008, statt einen Börsengang zu vermelden, Insolvenz beantragen musste. Das operative Geschäft, sofern es zu diesem Zeitpunkt noch vorhanden war, wurde eingestellt. Vermögenswerte sollten durch den Insolvenzverwalter veräußert werden. Ohne Erfolg, da sich keine Interessenten für die wenigen Überbleibsel der „Ecovest AG“ finden liessen. Für die Anteilseigner dieses traurigen Firmengeflechtes bedeutet das einen Totalverlust ohne Aussicht, jemals wieder etwas von den investierten Geldern zu sehen. Für weitere Fragen zur „Ecovest AG“, stehen wir Ihnen gerne unter 0203 92860610 zur Verfügung.

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