WARNHINWEIS Die Deutsche Gemeinschaft für Anleger- & Datenschutz e.V. warnt ausdrücklich vor Anrufen in ihrem eigenen Namen. Vermehrt kommt es derzeit vor, dass Personen sich im Namen des DGD e. V. telefonisch melden und finanzielle Angebote unterbreiten. Wir weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Verein keine telefonische Kundenwerbung betreibt. Daher warnen wir dringend davor, diese Offerten ernst zu nehmen oder mit diesen Anrufern in eine Geschäftsbeziehung zu treten. Gerne können Sie uns informieren, wenn Ihnen derartige Angebote in unserem Namen unterbreitet werden. Sie erreichen uns zu unseren telefonischen Beratungszeiten oder per Mail. Wir hoffen Ihnen damit Ärger und Attacken gegen Ihr Geld ersparen zu können und wünschen Ihnen alles Gute und Gesundheit.

Autark Gruppe – Immer noch viel Show, wenig Aufklärung?

Liest man aktuelle Pressemitteilungen der Autark Entertainment Group (vormals Autark-Gruppe) gewinnt man schnell den Eindruck es sei immer alles in bester Ordnung gewesen und die Aussichten seien Rosig. So finden wir in einer jüngeren Pressemitteilung des Duisburger Unternehmens vom 10.05.2019 statt Antworten blumige Analogien der Hauseigenen Musicals mit dem echten Leben. Der Fantasie scheinen hier keine Grenzen gesetzt zu sein. Stefan Kühn von der Geschäftsführung behauptet hier auch ein möglicher Börsengang der Gruppe stehe unmittelbar bevor und man sei im Übrigen mit den 25 laufenden Projekten auf dem Wege ein internationaler Player zu werden. Fakten um welche Börsenplätze es ginge und wann genau der Börsengang stattfindet bleibt man seitens des Unternehmens schuldig. Auftritte und Bekanntmachungen wie diese klingen für viele Anleger bei denen der Traum zum Alptraum geworden ist wie blanker Hohn. Ein Totalverlust ist denkbar.

Denn Fakt ist viele Investoren fürchten um Ihr Geld und das immer noch. Wie test.de berichtete, wurden schon 2018 mehr als 40 Objekte der Autark Group durchsucht. Es gibt in diesem Zusammenhang laufende Ermittlungen gegen den Vorstand wegen des Verdachts der Untreue und des gewerbsmäßigen Betruges. Hoch brisant, denn es wurde von den zum Teil wegen Finanzdelikten einschlägig vorbestraften Beteiligten viel Geld durch Fragwürdige Vertriebsstrukturen bei Privatinvestoren eingetrieben. Dies geschah in mehreren Finanzierungsrunden, jeweils in der problematischen Form des Nachrangdarlehens.

Es wurden schnell Zweifel an der Sinnhaftigkeit der verschachtelten Firmen Konstrukte und der Mittelverwendung laut. Auch der weitere Umgang mit den Anlegern machte einen sehr Fragwürdigen Eindruck. Insbesondere nach der Liquidation der Autark Invest AG wurde versucht den Anlegern Rechte zu nehmen. Dies geschah indem man versuchte vorhandene Anteile in „vorbörsliche Vorzugsaktien“ der Autark Entertainment AG umzutauschen. Für diese Aktien wurde kein Wert angegeben. So ist es möglich, dass diese weitgehend wertlos sind.

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