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Prothelis AG

Eigentlich hätte es ein durchaus interessantes Projekt werden können. Die „Prothelis Financial Holding Corp.“(PFH), gegründet und registriert im kanadischen Moncton, New Brunswick, mit ihrem scheinbar so innovativen GPS-Tracker „GRETA“. Hübsch bunt und ordentlich verpackt kommt das Ortungsgerät daher; das alles zu einem, so zumindest der Hersteller, sagenhaft günstigen Preis von rund 120 Euro.

Für diesen Obolus soll nicht nur das neue Auto gegen ein Abhandenkommen geschützt sein, auch Kinder, Haustiere, Fahrräder und vieles mehr soll sich so gegen Langfinger und eigene Vergesslichkeit schützen lassen. Klein und wasserdicht, so dass auch im Aussenbereich eine uneingeschränkte Funktionstüchtigkeit gegeben ist, präsentiert sich das von der deutschen Niederlassung in Düsseldorf produzierte und als „zuverlässige Technik in hochwertigem Design – made in Germany“ angepriesene Produkt. Neben „GRETA“ wird nach Firmenangaben „an einem breiten Portfolio von Produkten gearbeitet, die explizit darauf ausgelegt sind, Menschen in Not- und Gefahrensituationen schnelle und kompetente Hilfe zukommen zu lassen“. Glaubt man dem Marketing, den digitalen Vertriebswegen und den Versprechen der Prothelis GmbH, handelt es sich bei dem Unternehmen um ein hoch professionelles und genauso effizient strukturiertes und operierendes Firmenkonstrukt, welches über Zweifel jeglicher Art erhaben ist. Allerdings stellt sich die in Düsseldorf stattfindende Realität in den letzten Monaten deutlich anders dar. Böse Zungen würden von Pleitegeiern sprechen, die ihre Kreise über dem mehr oder weniger mondänen Businesspark Schiessstr. 48, dem deutschen Standort der PFH, ziehen. Allerdings haben diese Flugbewegungen ihren guten Grund: Die Prothelis GmbH scheint hier in Deutschland massiv in Schieflage und Zahlungsschwierigkeiten geraten zu sein. Ungeachtet der kanadischen Muttergesellschaft, bei der es sich lediglich um eine durch einen Bürodienstleister betriebene Briefkastenfirma handelt, ist die Prothelis in Düsseldorf der faktische Vertragspartner und Schuldner der gutgläubigen Investoren, die in den vergangenen Jahren nicht unerhebliche Geldmittel in die Firma gepumpt haben. Auslöser für die Schieflage der Prothelis ist der schleppende Absatz des so gefeierten GPS-Trackers „GRETA“. Verständlich, bekommt man ähnliche Geräte mit vergleichbaren Funktionen diverser anderer Anbieter für weniger als die Hälfe des von Prothelis veranschlagten Preises. Auch scheint zur Zeit kein weiteres Produkt der Düsseldorfer annähernd vor der Serienreife zu stehen, um damit zu einer Entspannung der wirtschaftlichen Lage beitragen zu können. Genauso wenig gibt es verlässliche oder attestierte Kennzahlen des Unternehmens, die das Vertrauen in den Hersteller begründet erscheinen liessen. Wiederholt wurde die prekäre Situation von der Firmenleitung auf die noch nicht erfolgte Notierung an der „Canadian Securities Exchange“ (CSE), einem Einsteigersegment und nur gering reguliertem Aktienmarkt in Kanada, geschoben. Ein aus betriebswirtschaftlicher Sicht völlig unsinniges Argument, lassen sich doch auch ohne Börsennotierung für ein solides Unternehmen unzählige attraktivere Finanzierungsmöglichkeiten finden. Da hat es schon einen bitteren Nachgeschmack, dass augenblicklich wieder Schreiben vermeintlicher Aktionäre die Runde machen, in dem andere Anteilseigner dazu aufgefordert werden, erneut erhebliche Mittel in eine kritische Firmenstruktur zu stecken. Und das ohne jegliche Sicherheiten für deren Rückführung oder auch nur Verzinsung in Form von Dividendenzahlungen oder ähnlichen Renditen. Besorgniserregend ist aus unserer Sicht auch die personelle Besetzung einiger Schlüsselpostionen. Neben kaum zu verifizierenden Angaben zu Mitarbeiterzahlen und der Vita einzelner Mitarbeiter, tauchen in Aufsichtsgremien der Prothelis immer wieder Namen schillernder Persönlichkeiten auf. Für Seriosität und Sicherheit spricht das natürlich nicht. Fazit: Lassen Sie sich auf keinen Fall zu weiteren Zahlungen an die Prothelis überreden. Im Zweifelsfalle sprechen Sie unsere Fachberater an und suchen Sie gemeinsam Lösungen in dieser Sache. (Stand: Januar 2018)

Update Prothelis August 2018

Man kann über die Prothelis GmbH, Düsseldorf (auch: Prothelis Financial Holding Corp., Moncton, Kanada) sagen was man will, aber bei ihrer Marketingstrategie und der Art, wie dort versucht wird von unbedarften Anlegern nicht unbedeutende Investitionssummen einzuwerben, bleibt sie ihrer einmal eingeschlagenen Strategie treu. Erst im August 2018 trat der amtierende CEO, Yücel Taspinar, mal wieder mit einem Bit- und Bettelschreiben an die bestehenden Aktionäre heran. Alles liefe hervorragend, man könne sich vor positivem Feedback überhaupt nicht retten und die Aussichten seien sowieso mal wieder so blühend und profitabel, dass man sich in kürzester Zeit, sofern die Investoren mitspielen, im Paradies der Anleger-Glücksseligkeit wiederfinden werde. Außerdem  hätten schon so bedeutende Firmen wie „Blaupunkt“ und „Vodafone“ Interesse an dem Flagschiff (und bisher übrigens einzigem Produkt) der Prothelis, dem GRETA Tracker, gezeigt und angemeldet; einzig man habe sich wegen der, so Taspinar, „Feilscherei“ der möglichen Vertragspartner gegen eine Zusammenarbeit ausgesprochen (und bettelt lieber bei den Investoren weiter). Alles nicht so schlimm glaubt man den Worten des CEO´s denn schließlich stehe man schon wieder mit so bedeutenden Kooperationspartnern wie dem Verteidigungsministerium einer geheimen Macht in engen Verhandlungen über eine Zusammenarbeit. Und wenn die Anleger sich doch wenigstens ordentlich benehmen würden und nicht alle Details, die von der Firmenleitung so plastisch kommuniziert werden, weitertratschen würden, dann würde es auch nicht soweit kommen, dass nachweißlich zwei Geschäftsabschlüsse aus diesem Grund ausgefallen sind. So zumindest der CEO Taspinar. Unter dem Strich bleibt der bittere Nachgeschmack, den wir schon seit Beginn der Berichterstattung zur Prothelis verspüren: Die Zahlen und die lautstark kommunizierten Erwartungen für die Zukunft sind weiterhin nichts anderes als Wünsche, Hoffnungen und viel heiße Luft, die ohne substanzielle Untermauerung frei im Raum schweben. Für uns erscheint das Erreichen der Umsatz- und Gewinnschwellen weiterhin als unwahrscheinlich. Und auch der immer gerne angeführte mögliche Börsengang, der bei den Interessenten für ein gewisses Gefühl von Sicherheit stehen soll, liegt wohl noch in weiter Ferne. Aber selbst falls er in den nächsten 18 bis 24 Monaten erfolgen sollte, ist das noch lange kein Garant für eine profitable Fortführung des Unternehmens. Wir raten daher allen Mitgliedern und Interessenten weiterhin von einer Investition jedweder Art bei Prothelis ab. -atw- (August 2018)

Update Prothelis November 2018

Und noch einmal müssen wir Ihre Aufmerksamkeit heute auf die„Prothelis AG“ in Düsseldorf bzw. die „Prothelis Financial Holding Corp.“ im kanadischen Moncton lenken. Bereits im Januar und August dieses Jahres (siehe oben), hatten wir unsere Mitglieder vor Investitionen und Beteiligungen an diesem Firmenkonstrukt gewarnt. Nachdem erst vor kurzem der Jahresabschluss der „Prothelis GmbH“ für das Jahr 2017 veröffentlicht wurde (liegt uns hier vor) und unsere düsteren Befürchtungen umfänglich bestätigt wurden, hat uns ein Mitglied mit der Bildung einer „Interessengemeinschaft Prothelis“ (IG Prothelis) beauftragt. Diese IG soll mit Hilfe von Betroffenen nicht nur prüfen, ob und inwieweit ein weiteres Vorgehen gegen das Unternehmen und die Verantwortlichen Sinn macht, sondern auch durch die Bündelung der Interessen des Einzelnen zu einem starken und effizienten Sprachrohr der Aktionäre werden. Sollten Sie aktuell Anteilseigner der „Prothelis Financial Holding Corp.“ sein, sprechen Sie bitte unsere Berater über die bekannten Kommunikationskanäle umgehend an. Gerne reichen wir aber auch auf spezielle Nachfrage nur unsere Informationen zur aktuellen Bilanzlage des Unternehmens an Sie weiter.

Weitere Informationen können Sie ganz einfach über unser Kontaktformular HIER abrufen!

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